Neue Ortsmitte Illingen
Vom Höll-Gelände zum neuen Zentrum

Auf dem früheren Höll-Gelände mitten in Illingen ist ein neues Zentrum entstanden: mit der Brauturmgalerie, neuen Plätzen, viel Grün und einer Verbindung zum Bahnhof. Hier erfahren Sie, wie es dazu kam und wo Sie Auskunft bekommen.
Wie alles begann
Im Dezember 2013 haben Bürgerinnen und Bürger in der „vor ort ideenwerkstatt®“ mehr als 1.300 Ideen und Vorschläge für die Ortsmitte eingebracht. Finanziert wurde die Werkstatt über das Bundesforschungsprogramm ExWoSt (Experimenteller Wohnungs- und Städtebau). Daraus entstand 2014 ein städtebaulicher Entwurf für das erweiterte Zentrum, in den sich die Projekte der Brauturmgalerie und des ASB-Landesverbands Saar einfügen.
Gemeinderat, Ortsrat und die zuständigen Ausschüsse haben dem Vorhaben einstimmig zugestimmt. Im Mai 2018 wurde nach einer EU-weiten Ausschreibung das Saarbrücker Büro HDK Dutt & Kist GmbH beauftragt, den Entwurf in eine belastbare Planung zu überführen.
Investitionen und Förderung
Für die neue Ortsmitte waren Investitionen von rund 34 Millionen Euro vorgesehen, davon fast 25 Millionen Euro private Mittel. Rund 9 Millionen Euro waren als Beitrag von Europäischer Union, Bund, Land und Gemeinde eingeplant. Den Rahmen bildet die Städtebauförderung für den Zentralort Illingen.
Die Ortsmitte heute
Heute ist die neue Ortsmitte ein Treffpunkt für ganz Illingen. In der Brauturmgalerie finden Sie einen Supermarkt, Praxen, Dienstleister und Gastronomie. Rund um den Neuen Markt und den Alten Markt laden Plätze, Grün und Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein, und eine Freitreppe verbindet den Neuen Markt mit dem Bahnhof.
Wie die Ortsmitte Schritt für Schritt entstanden ist, zeigt die Seite Ortsmitte Illingen.
Ortskernbüro
Im Ortskernbüro am „Alten Markt“ (ehemals Post) können Sie sich über alle Maßnahmen der Ortskernentwicklung im Zentralort Illingen informieren und mitdiskutieren. Es ist Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für Unternehmen, Einrichtungen, Initiativen und Organisationen vor Ort.
Ansprechpartner ist Zentrumsmanager Thomas Dillinger (IGS Dillinger). Das Büro führt im Auftrag der Gemeinde das Zentrumsmanagement im Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“.