Aktuelle Projekte und Baumaßnahmen

Wir gestalten die Zukunft unserer Gemeinde

In der Gemeinde Illingen bewegt sich viel! Ob der barrierefreie Ausbau von Bushaltestellen, die Sanierung von Straßen, der Neubau und die Modernisierung von Schulen und Kindertagesstätten oder der Bau neuer Feuerwehrgerätehäuser.
Wir investieren kontinuierlich in eine moderne, lebenswerte und zukunftsfähige Gemeinde. Hier erhalten Sie einen Überblick über unsere aktuellen Bauprojekte, Maßnahmen und deren Fortschritt.

Neubau Feuerwehrgerätehaus Illingen

Moderne Infrastruktur für die Sicherheit unserer Gemeinde


Mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Illingen investiert die Gemeinde rund 10 Millionen Euro in die Zukunft ihrer Feuerwehr und die Sicherheit der Bevölkerung. In direkter Nachbarschaft zum THW-Ortsverband Illingen entsteht ein modernes, funktionales und zukunftsorientiertes Gebäude, das den Anforderungen an einen leistungsfähigen Feuerwehrstandort gerecht wird.

Das neue Feuerwehrgerätehaus bietet künftig Platz für rund 100 Einsatzkräfte sowie die Jugendfeuerwehr. Geplant sind acht Fahrzeugstellplätze, eine Waschhalle, moderne Umkleide- und Sozialbereiche, Werkstätten, Materiallager sowie Bereitschafts-, Besprechungs- und Schulungsräume.

Das gesamte Gebäude wird barrierefrei errichtet. Auch die Außenanlagen werden auf die vielfältigen Anforderungen des Feuerwehrdienstes ausgerichtet. Neben großzügigen Übungsflächen entstehen eine Übungswand mit Übungsturm sowie eine eigene Kletterwand für die Jugendfeuerwehr. Damit werden optimale Voraussetzungen für die Ausbildung, den Übungsbetrieb und die Nachwuchsarbeit geschaffen.

Nach dem offiziellen Spatenstich im Juli 2024 konnte am 18. September 2026 bereits das Richtfest gefeiert werden. Der Rohbau ist inzwischen weit fortgeschritten. Die bisherigen Bauarbeiten verlaufen zügig und ohne größere Komplikationen. Zahlreiche Gewerke werden von Unternehmen aus der Region ausgeführt, wodurch das Projekt auch einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung leistet.

Finanziell unterstützt wird das Bauvorhaben durch das Innenministerium des Saarlandes mit einer Förderung von einer Million Euro. Darüber hinaus beteiligt sich der Landkreis Neunkirchen im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit im Katastrophenschutz an dem Projekt.

Mit dem Neubau schafft die Gemeinde Illingen langfristig moderne und sichere Rahmenbedingungen für ihre ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen und stärkt gleichzeitig den Brand- und Katastrophenschutz in der gesamten Region.

Neubau Feuerwehrgerätehaus Löschbezirk Ost

Moderne Feuerwehrinfrastruktur trifft auf historischen Gebäudebestand

Mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses Ost investiert die Gemeinde Illingen rund 11 Millionen Euro in die Zukunft ihrer Feuerwehr und die Sicherheit der Bevölkerung. Am Standort der ehemaligen evangelischen Kirche in Hirzweiler entsteht ein modernes und zukunftsorientiertes Feuerwehrgerätehaus, das künftig den Löschbezirk Ost beheimatet.

Das neue Feuerwehrgerätehaus ist für bis zu 120 aktive Einsatzkräfte sowie 28 Kinder und Jugendliche ausgelegt. Vorgesehen sind sechs Fahrzeugstellplätze sowie eine zusätzliche Waschhalle. Moderne Funktions-, Umkleide-, Sozial- und Schulungsbereiche sollen optimale Voraussetzungen für die Einsatzbereitschaft, Ausbildung und Organisation schaffen. Gleichzeitig werden die Sicherheit der Einsatzkräfte und die Nachwuchsarbeit nachhaltig gestärkt.

Eine Besonderheit des Projekts ist die Integration der denkmalgeschützten ehemaligen evangelischen Kirche in das neue Feuerwehrgerätehaus. Das historische Gebäude bleibt erhalten und wird in das Gesamtkonzept eingebunden. Künftig soll es durch den Löschbezirk Ost und möglicherweise auch durch die Dorfgemeinschaft genutzt werden können. Hierfür sind unter anderem eine Verbesserung der Barrierefreiheit, eine energetische Sanierung, die Erneuerung der Haustechnik sowie Maßnahmen zur funktionalen und denkmalgerechten Modernisierung vorgesehen. So verbindet das Bauprojekt moderne Feuerwehrtechnik mit dem langfristigen Erhalt eines ortsbildprägenden Gebäudes.

Im Oktober 2026 wurde mit der Unterzeichnung und Einreichung des Bauantrags durch Bürgermeister Andreas Hübgen ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die Unterlagen liegen der Unteren Bauaufsichtsbehörde zur Genehmigung vor. Sofern die Baugenehmigung rechtzeitig erteilt wird und die weiteren Voraussetzungen erfüllt sind, ist der Baubeginn für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Die Fertigstellung wird derzeit für das dritte Quartal 2029 angestrebt.

Mit diesem Großprojekt schafft die Gemeinde Illingen langfristig moderne und sichere Rahmenbedingungen für die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen des Löschbezirks Ost. Gleichzeitig leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Brand- und Katastrophenschutzes und zum Erhalt eines bedeutenden historischen Gebäudes.

Ersatzneubau der Grundschule Illingen

Moderne Lernräume für die Zukunft unserer Kinder

Mit dem Ersatzneubau der Grundschule „Auf der Lehn“ investiert die Gemeinde Illingen rund 15 Millionen Euro in eine moderne und zukunftsfähige Bildungsinfrastruktur. Anstelle des bisherigen Schulgebäudes entsteht ein zeitgemäßer Neubau, der den Anforderungen an modernes Lernen, Lehren und die Betreuung der Schülerinnen und Schüler gerecht werden soll.

Im Sommer 2026 wurde mit dem Abriss des alten Schulgebäudes begonnen. Der Neubau soll optimale Bedingungen für den Schulalltag schaffen und die Grundschule Illingen langfristig als attraktiven Bildungsstandort stärken.

Mit diesem Großprojekt setzt die Gemeinde Illingen einen wichtigen Schwerpunkt bei der Förderung von Bildung und der Schaffung guter Lernbedingungen für kommende Generationen.

Neubau der Freiwilligen Ganztagsschule Hüttigweiler

Moderne Betreuungsräume für unsere Kinder

Mit dem Neubau der Freiwilligen Ganztagsschule (FGTS) in Hüttigweiler investiert die Gemeinde Illingen mit rund 9 Millionen Euro in eine moderne und zukunftsfähige Betreuungsinfrastruktur. Ziel ist es, zeitgemäße Räumlichkeiten zu schaffen, die den steigenden Anforderungen an die schulische Nachmittagsbetreuung gerecht werden und den Kindern optimale Bedingungen zum Lernen, Spielen und gemeinsamen Erleben bieten.

Für den Neubau wird der bisherige Kultursaal am Schulstandort zurückgebaut. Die Abrissarbeiten sind für die Herbstferien 2026 vorgesehen. An seiner Stelle soll ein modernes Gebäude entstehen, das ausreichend Platz für die Betreuung und vielfältige pädagogische Angebote bietet.

Mit diesem Projekt stärkt die Gemeinde Illingen den Schulstandort Hüttigweiler, verbessert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und investiert nachhaltig in die Bildung und Betreuung ihrer jüngsten Generation.

Neubau Kindertagesstätte im Burgpark

Moderne Betreuungsplätze für unsere Kleinsten

Mit dem Neubau der Kindertagesstätte im Burgpark investiert die Gemeinde Illingen mit rund 9 Millionen Euro in den Ausbau und die Zukunft der frühkindlichen Bildung und Betreuung. In zentraler Lage entsteht eine moderne und bedarfsgerechte Einrichtung, die Kindern ein attraktives Umfeld zum Spielen, Lernen und Entdecken bieten soll.

Die neue Kindertagesstätte soll zeitgemäße Räumlichkeiten für die pädagogische Arbeit schaffen und gleichzeitig das Betreuungsangebot in der Gemeinde langfristig stärken. Dabei stehen die Bedürfnisse der Kinder, eine kindgerechte Gestaltung sowie gute Rahmenbedingungen für die pädagogischen Fachkräfte im Mittelpunkt.

Im Oktober 2026 haben die ersten vorbereitenden Maßnahmen im Bereich des Burgparks begonnen. Dazu gehören unter anderem Arbeiten an der bestehenden Infrastruktur sowie die Verlegung von Versorgungsleitungen. Diese schaffen die notwendigen Voraussetzungen für die anschließenden Bauarbeiten.

Mit dem Neubau der Kindertagesstätte Burgpark setzt die Gemeinde Illingen einen weiteren wichtigen Schwerpunkt bei der Förderung von Familien und der Schaffung einer modernen, zukunftsfähigen Betreuungsinfrastruktur.

Neugestaltung des Spielplatzes Illgrund im Burgpark

Ein moderner Spiel- und Erlebnisraum für Kinder und Familien

Mit der umfassenden Neugestaltung des Spielplatzes Illgrund im Burgpark möchte die Gemeinde Illingen einen attraktiven und zukunftsfähigen Spiel- und Aufenthaltsort für Kinder und Familien schaffen. Ziel des Projekts ist es, die bestehende Anlage grundlegend aufzuwerten und einen modernen Spielplatz zu gestalten, der vielfältige Möglichkeiten zum Spielen, Entdecken und gemeinsamen Erleben bietet.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der aktiven Beteiligung der Kinder und Familien. Bereits während der Planungsphase wurden Kinder, Eltern, die Behindertenbeauftragte sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger in die Entwicklung des neuen Spielplatzes eingebunden. Die Kinder konnten ihre eigenen Wünsche und Ideen einbringen und sogar selbstgebastelte Modelle ihres Traumspielplatzes gestalten. Diese kreativen Entwürfe wurden im Oktober 2024 vorgestellt und fanden bei der weiteren Planung Berücksichtigung. Im Mittelpunkt der Neugestaltung steht das Thema „Ritterburg“, das den künftigen Spielplatz prägen und zu einem besonderen Erlebnisort für die Kinder machen soll.

Die Neugestaltung wurde notwendig, nachdem mehrere ältere Spielgeräte aus Sicherheitsgründen entfernt werden mussten. Hinzu kamen umfangreiche Kanalbaumaßnahmen des Entsorgungsverbandes Saar (EVS), für die seit Ende 2022 eine Baustraße über das Spielplatzgelände führte. Dadurch mussten weitere Spielgeräte, die Wasserspielstelle sowie Teile der Freizeitausstattung vorübergehend außer Betrieb genommen beziehungsweise abgebaut werden.

Nachdem die Baumaßnahmen des EVS und die Herstellung einer erforderlichen Wartungszufahrt abgeschlossen waren, musste das Gelände Ende 2025 neu vermessen werden. Aufgrund der veränderten räumlichen Gegebenheiten wurden die ursprünglichen Planungen überarbeitet und entsprechend angepasst. Dabei wurden die Ergebnisse der Kinder- und Bürgerbeteiligung weiterhin berücksichtigt.

Bei einem Vor-Ort-Termin im Sommer 2026 mit Innenminister Reinhold Jost konnten weitere Fragen zur Förderung und Umsetzung geklärt werden. Neben der Städtebauförderung wird auch eine zusätzliche finanzielle Unterstützung über eine Bedarfszuweisung angestrebt. Die weitere Umsetzung ist von den erforderlichen Genehmigungen im Förderverfahren abhängig. Nach dem damaligen Planungsstand wurde ein Baubeginn frühestens für Frühjahr 2027 angestrebt. Der tatsächliche Zeitplan hängt unter anderem vom Verlauf der Förderverfahren, den Lieferzeiten und den Witterungsbedingungen ab.

Mit der Neugestaltung des Spielplatzes Illgrund investiert die Gemeinde Illingen in die Familienfreundlichkeit und Aufenthaltsqualität ihrer Ortsmitte. Dabei entsteht nicht einfach nur ein neuer Spielplatz, sondern ein gemeinschaftlich entwickelter Erlebnisraum, bei dessen Gestaltung die Wünsche und Ideen der Kinder eine zentrale Rolle spielen. Der neue Ritterburg-Spielplatz soll den Burgpark langfristig als beliebten Treffpunkt für Kinder, Eltern und Familien stärken und einen lebendigen Ort für Spiel, Bewegung und Begegnung schaffen.

Das neue Jugendzentrum in Uchtelfangen

Ein moderner Treffpunkt für Jugendliche, Gemeinschaft und Mitbestimmung

Mit dem Neubau des Jugendzentrums in Uchtelfangen hat die Gemeinde Illingen einen modernen Treffpunkt für junge Menschen geschaffen. Das im April 2026 offiziell eröffnete Jugendzentrum bietet Jugendlichen einen eigenen Raum für Begegnung, Freizeitgestaltung und gemeinsame Aktivitäten. Gleichzeitig ist das Projekt ein besonderes Beispiel für erfolgreiche Jugendbeteiligung und gelebte Mitbestimmung.

Die Geschichte des neuen Jugendzentrums reicht bis ins Jahr 2018 zurück. Nachdem die bisherigen Räumlichkeiten weggefallen waren, ergriffen die Jugendlichen selbst die Initiative und entwickelten erste Ideen für einen neuen Treffpunkt. Was zunächst als Übergangslösung in Form eines Containers oder Bauwagens gedacht war, entwickelte sich durch großes Engagement und die enge Zusammenarbeit zwischen Jugendlichen, Politik und Verwaltung zu einem dauerhaften Neubauprojekt.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der aktiven Beteiligung der Jugendlichen. Im Jahr 2023 entwickelten rund 30 junge Menschen im Alter von 12 bis 21 Jahren im Rahmen einer Zukunftswerkstatt gemeinsam den Grundriss ihres zukünftigen Jugendzentrums. Ihre Vorstellungen und Wünsche flossen unmittelbar in die Planung und Gestaltung des Gebäudes ein.

Der Standort wurde bewusst gewählt und entspricht dem Wunsch der Jugendlichen. Zentral in Uchtelfangen gelegen, gleichzeitig im Grünen und in unmittelbarer Nähe zur Sporthalle, Skateranlage und zum Schulkomplex, bietet das Jugendzentrum ideale Voraussetzungen für Freizeit, Bewegung und gemeinschaftliche Aktivitäten.

Insgesamt wurden knapp über 300.000 Euro an Fördermitteln in das neue Jugendzentrum und die Jugendarbeit im ländlichen Raum investiert. Rund 90 Prozent der Projektkosten wurden durch Förderprogramme des Landes und weitere Fördermittel getragen. Die Gemeinde Illingen beteiligte sich mit einem Eigenanteil von zehn Prozent. Auch der Landkreis Neunkirchen unterstützte das Projekt finanziell.

Im April 2026 wurde das neue Jugendzentrum im Beisein zahlreicher Gäste offiziell eröffnet. Eine zusätzliche Bereicherung des Außengeländes ist eine von der LEVO Bank gespendete Sitzbank, die im Rahmen der Aktion „130 Lieblingsbänke für eure Lieblingsorte“ aufgestellt wurde.

Mit dem neuen Jugendzentrum stärkt die Gemeinde Illingen nachhaltig ihre offene Jugendarbeit und schafft einen attraktiven Ort für Begegnung und Gemeinschaft. Zugleich zeigt das Projekt, wie junge Menschen durch Engagement, Ausdauer und aktive Mitbestimmung die Entwicklung ihrer Gemeinde mitgestalten können.

Öffentlicher Trinkwasserbrunnen auf dem Neuen Markt

Kostenloses Trinkwasser für mehr Nachhaltigkeit und Lebensqualität

Mit der Errichtung des ersten öffentlichen Trinkwasserbrunnens auf dem Neuen Markt setzt die Gemeinde Illingen ein sichtbares Zeichen für Gesundheit, Nachhaltigkeit und Klimaanpassung. Seit der offiziellen Einweihung im Sommer 2026 steht Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen der Gemeinde in der Illinger Ortsmitte kostenlos frisches Trinkwasser zur Verfügung.

Der neue Trinkwasserbrunnen bietet insbesondere an heißen Sommertagen eine unkomplizierte Möglichkeit zur Erfrischung. Angesichts zunehmender Hitzeperioden leistet die Anlage einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge und verbessert gleichzeitig die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.

Auch der Umwelt- und Klimaschutz spielen bei diesem Projekt eine zentrale Rolle. Durch das Auffüllen mitgebrachter Trinkflaschen können Einwegverpackungen vermieden, Plastikmüll reduziert und wertvolle Ressourcen geschont werden. Die Wasserqualität wird durch regelmäßige Untersuchungen eines zertifizierten Labors überwacht, um die hohen gesetzlichen Hygieneanforderungen sicherzustellen.

Der Standort auf dem Neuen Markt wurde bewusst gewählt. Als zentraler Treffpunkt, Veranstaltungsfläche und beliebter Aufenthaltsort bietet der Platz ideale Voraussetzungen für dieses öffentliche Angebot. Besonders bei Märkten, Festen und Veranstaltungen stellt der Trinkwasserbrunnen eine sinnvolle Ergänzung der örtlichen Infrastruktur dar.

Ermöglicht wurde die Umsetzung des Projekts durch die finanzielle Unterstützung der Sparkasse Neunkirchen, proWIN International sowie der Illinger Stiftung für Bürger. Gemeinsam mit der WVO hat die Gemeinde Illingen damit ein nachhaltiges Angebot geschaffen, das allen Menschen zugutekommt. Mit diesem Projekt verbindet die Gemeinde Illingen Gesundheitsvorsorge, Umweltschutz und eine attraktive Ortsmitte und schafft einen weiteren Mehrwert für die Lebensqualität in der Gemeinde.

Der Trinkwasserbrunnen ist saisonal von April bis Oktober in Betrieb. Während der Wintermonate wird die Anlage zum Schutz vor Frostschäden außer Betrieb genommen.

 

Der neue Bücherbaum in Uchtelfangen

Ein Ort zum Tauschen und Verweilen

Pünktlich zum heutigen Tag der Büchereien gibt es in Uchtelfangen eine ganz besondere Neuigkeit: Der neue Bücherbaum in der Ortsmitte, direkt am Linnenbrunnen, wurde offiziell von Bürgermeister Andreas Hüben gemeinsam mit Ortsvorsteher Stefan Maas eingeweiht.

Die Idee hinter dem Bücherbaum ist einfach und charmant zugleich: Wer ein Buch ausgelesen hat, kann es in den Bücherbaum stellen und sich im Gegenzug ein anderes Buch mitnehmen. So entsteht ein Ort des Austauschs, der Begegnung und des gemeinsamen Lesens mitten im Dorf.

Rund um den Bücherbaum wurden auch Sitzgelegenheiten geschaffen, die zum Verweilen und Schmökern einladen. Die Umfeldgestaltung mit den Pflasterarbeiten wurde vom Baubetriebshof der Gemeinde übernommen.

Die Idee zum Bücherbaum stammt vom Ortsrat Uchtelfangen, der das Projekt initiiert und über das Regionalbudget der LEADER-Region „SaarMitte8“ fördern ließ – mit einem Zuschuss von 80 Prozent.

Mit dem Bücherbaum ist in Uchtelfangen ein kleiner, aber feiner Treffpunkt für alle Bücherfreunde entstanden. Ein Platz, der zeigt, wie durch gemeinsames Engagement Kultur und Gemeinschaft im Ort lebendig bleiben.

Zukunft der ehemaligen Reha-Klinik St. Hedwig

Vom langjährigen Leerstand zu einem lebendigen und zukunftsfähigen Quartier

Mit der Entwicklung des Areals der ehemaligen Reha-Klinik St. Hedwig verfolgt die Gemeinde Illingen eines ihrer bedeutendsten städtebaulichen Zukunftsprojekte. Nach vielen Jahren des Leerstands soll das rund 1,9 Hektar große Gelände wiederbelebt und zu einem attraktiven, vielseitig nutzbaren Quartier entwickelt werden. Ziel ist es, neue Wohn- und Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen, die Ortsmitte zu stärken und einen nachhaltigen Mehrwert für die gesamte Gemeinde zu erzielen.

Mit dem Erwerb des Klinikgeländes im Herbst 2024 hat die Gemeinde Illingen einen entscheidenden Schritt zur Neugestaltung des Areals unternommen. Das Gelände ist bereits seit 2018 Teil des Sanierungsgebiets „Zentralort Illingen 2030“ und bietet aufgrund seiner zentralen Lage, der Nähe zum Burgpark und seiner besonderen Aussicht großes Entwicklungspotenzial.

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Bereits im Mai 2025 wurden im Rahmen des Tags der Städtebauförderung erste Ideen gesammelt. Bei Führungen über das Gelände, öffentlichen Veranstaltungen und über digitale Beteiligungsmöglichkeiten konnten Interessierte ihre Vorstellungen zur zukünftigen Nutzung einbringen. Insgesamt wurden 599 Ideen und Anregungen ausgewertet.

Im November 2025 folgte eine zweitägige Ideenwerkstatt, bei der gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie weiteren Beteiligten verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten erarbeitet wurden. Die Ergebnisse flossen in ein umfassendes Zukunftskonzept ein, das im Februar 2026 öffentlich vorgestellt wurde.

Im Mittelpunkt der Überlegungen steht die Entwicklung eines lebendigen Quartiers mit einer ausgewogenen Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Dienstleistungen und gemeinschaftlichen Angeboten. Denkbar sind unterschiedliche Wohnformen für Familien, junge Menschen und Senioren, darunter auch barrierefreie und generationenübergreifende Wohnkonzepte. Ergänzend wurden Möglichkeiten für Gesundheitsangebote, Gastronomie, Freizeitangebote, gemeinschaftlich genutzte Räume und ein mögliches Hotelkonzept untersucht.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem nachhaltigen Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz. Statt eines vollständigen Abrisses soll möglichst viel der bestehenden Gebäudestruktur erhalten und sinnvoll weiterentwickelt werden. Gleichzeitig sollen attraktive Grün- und Freiflächen entstehen, die Raum für Begegnung, Erholung und gemeinschaftliche Aktivitäten bieten.

Auch die bessere Anbindung an die Illinger Ortsmitte und den Burgpark spielt eine zentrale Rolle. Neue und aufgewertete Wegeverbindungen sollen das bislang weitgehend abgeschlossene Gelände öffnen und es stärker in das öffentliche Leben integrieren.

Das erarbeitete Zukunftskonzept zeigt zwei mögliche Entwicklungsszenarien auf und definiert acht grundlegende Rahmenbedingungen für die weitere Planung. Dazu zählen insbesondere Nachhaltigkeit, eine hohe städtebauliche Qualität, vielfältige Wohnangebote, der Erhalt vorhandener Bausubstanz sowie die Schaffung von Angeboten, die der gesamten Bevölkerung zugutekommen.

Die konkrete Umsetzung soll in Zusammenarbeit mit einem oder mehreren geeigneten Projektentwicklern erfolgen. Die Gemeinde Illingen möchte dabei sicherstellen, dass wirtschaftlich tragfähige Lösungen entstehen, die gleichzeitig den Interessen der Bürgerinnen und Bürger und einer langfristig positiven Entwicklung der Ortsmitte gerecht werden. Die vorgestellten Zukunftsbilder dienen hierfür als Orientierung und stellen noch keine verbindliche Bauplanung dar.

Mit der Neuentwicklung der ehemaligen Reha-Klinik St. Hedwig bietet sich die Chance, einen jahrzehntelang prägenden Standort neu zu beleben und ein modernes, nachhaltiges und generationenübergreifendes Quartier zu schaffen. Das Projekt soll nicht nur den Leerstand beseitigen, sondern langfristig wichtige Impulse für die Zukunft der gesamten Gemeinde Illingen setzen.

Zukunftskonzept Reha zum Download

Erneuerung der Bachverrohrung Seelbach

Investition in den Hochwasserschutz und eine sichere Infrastruktur

Die Hochwasserereignisse im Januar 2023 und an Pfingsten 2023 haben deutlich gemacht, wie wichtig ein leistungsfähiger Hochwasserschutz und eine zuverlässige Entwässerungsinfrastruktur sind. Mit der Erneuerung der Bachverrohrung Seelbach investiert die Gemeinde Illingen in die Verbesserung des Wasserabflusses und die langfristige Sicherung der Infrastruktur in Wustweiler.

Das umfangreiche Bauprojekt wird in mehreren Bauabschnitten umgesetzt. Im Mittelpunkt stehen die Erneuerung und Verbesserung der bestehenden Bachverrohrung sowie Maßnahmen zur gezielten Ableitung und Rückhaltung von Niederschlagswasser.

Nach den Vorarbeiten im ersten Bauabschnitt waren im zweiten Bauabschnitt unter anderem die Errichtung eines neuen Einlaufbauwerks und eines Rückhaltebeckens vorgesehen. Diese tragen dazu bei, größere Wassermengen bei Starkregenereignissen besser zu bewältigen und das Risiko von Überflutungen zu reduzieren.

Mit der Erneuerung der Bachverrohrung am Seelbach setzt die Gemeinde Illingen eine wichtige Maßnahme zur Anpassung an zunehmende Starkregenereignisse um. Ziel ist es, den Hochwasserschutz nachhaltig zu verbessern und Anwohnerinnen und Anwohner sowie die örtliche Infrastruktur bestmöglich vor den Folgen künftiger Hochwasserereignisse zu schützen.

Sanierung der Kapellenstraße

Grundhafte Erneuerung der Straße und Versorgungsinfrastruktur

Mit der umfassenden Sanierung der Kapellenstraße hat die Gemeinde Illingen eine wichtige Infrastrukturmaßnahme erfolgreich abgeschlossen. Ziel des Projekts war es, die Straße langfristig zu modernisieren, die Verkehrssicherheit zu verbessern und die unterirdische Versorgungsinfrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen.

Die umfangreichen Bauarbeiten wurden in zwei Teilabschnitten umgesetzt. Neben der vollständigen Erneuerung der Fahrbahn erfolgten eine grundhafte Modernisierung des Kanalsystems sowie die Erneuerung wichtiger Versorgungsleitungen. Damit wurde nicht nur die Straßenoberfläche verbessert, sondern auch die technische Infrastruktur nachhaltig aufgewertet.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr. Im Bereich des Bahnhofs Gennweiler wurden die Fahrbahnrandhaltestellen barrierefrei umgebaut. Dadurch wird insbesondere mobilitätseingeschränkten Menschen der Zugang zum öffentlichen Nahverkehr erleichtert.

Mit der Sanierung wurde eine moderne, sichere und zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur geschaffen, von der Anwohnerinnen und Anwohner sowie alle Verkehrsteilnehmenden langfristig profitieren.

Sanierung der Provinzialstraße in Hüttigweiler

Umfassende Erneuerung der Straßen- und Versorgungsinfrastruktur

Mit der grundhaften Sanierung der Provinzialstraße in Hüttigweiler wurde eines der umfangreichsten Straßenbauprojekte der Gemeinde Illingen erfolgreich abgeschlossen. Ziel der Maßnahme war es, die in die Jahre gekommene Infrastruktur umfassend zu modernisieren und die Verkehrssicherheit sowie die Versorgungssicherheit langfristig zu verbessern.

Die Baumaßnahme wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Abwasserzweckverband Illtal (AVI) und den beteiligten Versorgungsträgern wie der Wasserversorgung Ostsaar (WVO) umgesetzt. In insgesamt acht Bauphasen wurden zunächst das Kanalsystem und die Wasserleitungen vollständig erneuert. Anschließend erfolgte die grundlegende Sanierung der Fahrbahn. Damit wurde nicht nur die Straßenoberfläche modernisiert, sondern auch die unterirdische Infrastruktur nachhaltig aufgewertet.

Die Arbeiten begannen im Juni 2025 und waren ursprünglich auf eine Bauzeit von 18 Monaten bis Dezember 2026 ausgelegt. Dank des zügigen Baufortschritts und der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte das gesamte Projekt jedoch bereits im September 2026 und damit drei Monate früher als geplant abgeschlossen werden.

Mit der Erneuerung der Provinzialstraße wurde eine wichtige Verkehrsverbindung in Hüttigweiler langfristig gesichert und modernisiert. Die Maßnahme verbessert die örtliche Infrastruktur und schafft eine zuverlässige Grundlage für die kommenden Jahrzehnte.

Barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen

Mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr

Die Gemeinde Illingen investiert kontinuierlich in den barrierefreien Ausbau ihrer Bushaltestellen. Ziel ist es, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für alle Menschen, insbesondere für Personen mit eingeschränkter Mobilität, sicherer, komfortabler und leichter zugänglich zu gestalten.

Bereits seit 2019 wurden zahlreiche Bushaltepunkte in den verschiedenen Ortsteilen barrierefrei umgebaut. Nach ersten Maßnahmen in Hüttigweiler und Illingen folgten ab 2022 weitere Haltestellen in Hirzweiler, Wustweiler und Uchtelfangen. Im Jahr 2025 wurden schließlich weitere 15 Haltepunkte in verschiedenen Ortsteilen modernisiert. Damit wurden seit 2019 insgesamt 33 Bushaltepunkte barrierefrei ausgebaut.

Die Maßnahmen werden durch das Land Saarland im Rahmen des Förderprogramms „NMOB Barrierefreiheit“ mit bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt.

Auch in den kommenden Jahren soll der barrierefreie Ausbau konsequent fortgesetzt werden. Bei der Auswahl und Priorisierung weiterer Haltestellen werden unter anderem die Verkehrsbedeutung, die Nähe zu Schulen, öffentlichen Einrichtungen, Pflegeeinrichtungen sowie Einkaufsmöglichkeiten und medizinischer Versorgung berücksichtigt.

Über die Reihenfolge und Priorisierung der nächsten Ausbaumaßnahmen beraten die zuständigen Ortsräte und kommunalen Gremien.

Mit diesen Investitionen verbessert die Gemeinde Illingen Schritt für Schritt die Mobilität und Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger und stärkt gleichzeitig die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs.
 

Übersicht der bisher ausgebauten Bushaltepunkte

2019 – Zehn Haltepunkte

1x Provinzialstraße
2x Neunkircher Straße 
3x Kapellenstraße
4x Talstraße

Ab 2022 – Acht Haltepunkte

1x An der Kirche
2x Robert-Koch-Straße
1x Am Bahnhof
2x Seelbachhalle
2x Drei-Herren-Eck

2025 – 15 Haltepunkte

2x Hosterhof 
2x Brückenfeld
2x Flurstraße
2x Am Gaswerk
2x Apotheke Illingen
2x Friedhof Hüttigweiler
2x Hirzweiler Kirche 
1x Pfarrstraße

 

E-Bike-Ladeeinrichtungen- und Abstellplätze

Die Gemeinde Illingen hat mit Unterstützung des Bundes und des Landes eine Investitionsoffensive für einen Beitrag zur Verkehrswende zu Gunsten des Fahrrades eingeleitet. Mit diesem Vorhaben wird beabsichtigt, das steigende Interesse an E-Mobilität und Fahrradnutzung aufzugreifen, um eine klare Verbesserung der Situation für Radfahrer zu schaffen.

Die Fahrradboxen bieten eine sichere und wettergeschützte Abstellmöglichkeit für Fahrräder aller Art, auch für hochwertige Räder, E-Bikes und Lastenräder. Durch ihre massive Bauweise sind die Boxen vor Diebstahl und Vandalismus geschützt. Die Boxen dienen zum einen der Förderung des Radverkehrs und machen insbesondere im Bereich des Bahnhofes die Anbindung an den Bus- und Bahnverkehr deutlich attraktiver.

Durch die Förderung mit dem Sonderprogramm „NMOB- Stadt und Land“ des Bundes und des Ministeriums für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz konnte eine klimafreundliche Mobilitätsalternative in dem Gemeindegebiet angeboten werden.
 

Im Jahr 2023 wurden folgenden Standorte ausgebaut:
 

  • Illipse im Burgpark
  • Bahnhof, Illingen
  • Sport- und Kulturhalle, Uchtelfangen
  • Illtalhalle, Hüttigweiler
  • Boule-Platz, Wustweiler
  • Sportplatz, Welschbach

Im Jahr 2024 wurden folgenden Standorte ausgebaut:
 

  • Rathaus Illingen
  • Bahnhof, Hinter Infopunkt