Vorlage - 3.2/028/2008  

Betreff: Information über die Erneuerung des Bahnübergangs Wustweiler
Status:öffentlichVorlage-Art:Sitzungsvorlage
Verfasser:Thorsten Feiß
Federführend:3.2 Technisches Bauamt Bearbeiter/-in: Feiß, Thorsten
Beratungsfolge:
Ausschuss für Umwelt, Planen, Bauen Vorberatung
04.12.2008 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planen und Bauen (offen)     

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

Der Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen beschließt, der DB Netz AG eine Empfehlung für Variante __ auszusprechen

Beschlussvorschlag:

 

Der Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen beschließt, der DB Netz AG eine Empfehlung für Variante __ auszusprechen.

 

Das Eisenbahnbundesamt als Aufsichtsbehörde der DB Netz AG bemängelt aus Sicherheitsaspekten die jetzige Beschaffenheit des Bahnübergangs Wustweiler

Sachverhalt:

 

Das Eisenbahnbundesamt als Aufsichtsbehörde der DB Netz AG bemängelt aus Sicherheitsaspekten die jetzige Beschaffenheit des Bahnübergangs Wustweiler. Aus diesem Grund fand am 28.07.08 ein erstes Abstimmungsgespräch mit der Gemeinde statt. In diesem Termin wurden verschiedene Möglichkeiten besprochen, den Bahnübergang nach den geforderten aktuellen Richtlinien umzugestalten.

 

Die DB Bahnbau GmbH hat inzwischen im Auftrag der DB Netz AG die angesprochenen Varianten untersucht und wird das Ergebnis in der Sitzung vorstellen.

 

Für alle Varianten stehen folgende Arbeiten an:

- die an den Bahnübergang anschließenden Straßen sind aufzuweiten

- vier am Straßenrand stehende Bäume müssen gefällt werden

- die Errichtung von 4 vorgeschalteten Lichtzeichen wird notwendig

- die bestehenden Lichtzeichen und Schrankenbäume müssen erneuert werden

- zusätzlich werden 2 Fußwegschranken angeordnet

- der Bahnübergang ist mit einer neuen akustischen Warneinrichtung zu versehen

- die Beleuchtung wird erneuert

- die Fahrbahnmarkierung und Verkehrszeichen sind anzupassen

- ein neues Schalthaus wird errichtet

 

Die Varianten unterscheiden sich wie folgt:

 

Variante 1:

An der Zufahrt zur Schreinerei wird eine Ausweichstelle errichtet, dazu wird die Zufahrt verbreitert, ein Fußweg eingerichtet und eine Stützmauer gebaut. Die maximale Fahrzeuglänge wird auf 7 m begrenzt.

Es sind 2 weitere vorgeschaltete Lichtzeichen erforderlich.

Ein Sichtdreieck ist herzustellen und zu erhalten.

 

Variante 2:

Die Zufahrt zum Haltepunkt wird für Kraftfahrzeuge geschlossen. Nach dem Umbau ist sie nur noch von Radfahrern und Fußgängern nutzbar. Über die Zufahrt wird zum jetzigen Zeitpunkt auch die Schreinerei, landwirtschaftliche Flächen und der Boule-Platz bedient.

Zur Kompensation wird die momentan gesperrte Brücke an der Lebacher Straße erneuert.

 

Variante 3:

In dieser Variante wird der P+R-Parkplatz vom Haltepunkt auf die gegenüberliegende Straßenseite verlegt. Dort können ca. 12 Parkplätze eingerichtet werden, am derzeitigen Standort befinden sich 14 Parkplätze.

Die Zufahrt zur Schreinerei bleibt offen. Sie wird allerdings durch Verkehrszeichen für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Die Nutzer der Zufahrt sind entsprechend zu unterweisen.

 

Eine detaillierte Planung inklusive der geschätzten Baukosten und den Anteil der Gemeinde wird in der Sitzung durch einen Vertreter der DB Bahnbau GmbH vorgestellt.

 

Im aktuellen Haushalt stehen für diese Maßnahme keine Mittel zur Verfügung.