Auszug - Informationen zum Stand des "Integrierten Klimaschutzkonzeptes" für die Gemeindekooperation Merchweiler, Illingen und Quierschied unter Projektleitung des Gaswerks Illingen  

Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Illingen
TOP: Ö 6
Gremium: Gemeinderat Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mi, 28.03.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:42 - 19:16 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal des Rathauses Illingen
Ort:
1.1/593/2012 Informationen zum Stand des "Integrierten Klimaschutzkonzeptes" für die Gemeindekooperation Merchweiler, Illingen und Quierschied unter Projektleitung des Gaswerks Illingen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Sitzungsvorlage
Federführend:1.1 Allg. Verwaltung Bearbeiter/-in: Schwarz, Andreas
 
Wortprotokoll
Beschluss

Tobias Gruben berichtet anhand einer Beamerpräsentation über den aktuellen Stand des „integrierten Klimaschutzkonzept".

 

Der Vorsitzende erklärt, dass sich der Zweckverband Gaswerk Illingen und die Gemeinden Illingen, Merchweiler und Quierschied ihrer Verantwortung für die Zukunft nachfolgender Generationen bewusst seien. Daher würde das Ziel, bis zum Jahr 2020 mindestens 40% der CO2 - Emissionen, basierend auf dem Basisjahr 1990, entsprechend den Klimaschutzzielen der Bundesregierung einzusparen sowie bis 2050 das Gemeinwesen so zu organisieren, dass sich die Beteiligungsgemeinden klimaneutral darstellen könnten weiterhin verfolgt werden.

 

Er befürworte die Schaffung einer Projektstelle "Klimaschutzmanager". Im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit könnte dieser für alle drei Gemeinden zuständig sein. Um keine Gemeinde zu benachteiligen könnte die Stelle beim Gaswerk Illingen angesiedelt werden.

 

Der Vorsitzende erklärt weiter, dass die Gemeinde Illingen im Bereich der erneuerbaren Energien insgesamt sehr gut aufgestellt sei. Die Nutzung der Solarenergie werde ständig vorangetrieben, bespielsweise durch die Inbetriebnahme der Fotovoltaikanlage auf der Dachfläche der Firma Kuhn und Möhrlein. Auch das Thema der Einspeisung von Windenergie werde immer konkreter. Anfang Mai solle die Änderung des Flächennutzungsplanes „Windenergie“ beschlossen werden. Die Beratungen würden in dem zuständigen Ausschuss für Umwelt, Planen, Bauen geführt werden.