Auszug - Informationen zum Naturschutzgroßprojekt LIK.Nord  

Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Illingen
TOP: Ö 3
Gremium: Gemeinderat Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 02.02.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:25 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal des Rathauses Illingen
Ort:
5.0/046/2012 Informationen zum Naturschutzgroßprojekt LIK.Nord
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Sitzungsvorlage
Verfasser:Ludger Wolf
Federführend:5 Wirtschaft, Umwelt und Entwicklung Bearbeiter/-in: Schwarz, Andreas
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

 

Detlef Reinhard, Geschäftsführer des Zweckverbandes LIK.Nord stellt im Rahmen einer Beamerpräsentation den Pflege- und Entwicklungsplan für das Naturschutzgroßprojekt „Landschaft der Industriekultur Nord“ vor.

Er erklärt, dass sich das Gesamtprojekt in vier Landschaftsla­bore „Vogelzug und wilde Weiden“, „Neuerfindung der Bergmannskuh“, „Forstwirtschaft und natürliche Prozesse“ und „Bergbaufolgelandschaft“ gliedere. Die Gemeinde Illingen sei durch die Überlegungen zur Entwicklung des Gebietes um den Kohleschlammweiher „Hahnwies“ betroffen, dort solle das Landschaftslabor „Vogelzug und wilde Weiden“ entstehen.

 

Das GeländeHahnwies“ habe einen hohen Wert als Brut- und Zuggebiet für Vögel. Um dieses Potenzial weiter zu etablieren werde der Weiher nicht mehr überall zugänglich sein, dafür würde jedoch ein attraktives Wegesystem mit zwei Beobachtungskanzeln angelegt werden. Neben dem Raum für Wasservögel sei ein ganzjähriges Beweidungsprojekt mit Rindern und Pferden geplant. Ziel sei es, die Leere, die durch das Ende des Bergbaus entstanden sei, wieder mit neuem Leben zu füllen. Illingen könne sich auf eine einmalige Landschaft freuen, eine Art „Saarengeti“ solle das Profil der Gemeinde in Sachen Naturschutz weiter schärfen.

 

Mitglied Meiser führt aus, dass das Thema schnellstmöglich ausführlich im Ausschuss für Umwelt, Planen, Bauen behandelt werden solle.

 

Mitglied Jochem weist auf die Wichtigkeit einer umfassenden Bürgerbeteiligung hin.

 

Auf Nachfrage von Mitglied Dörr bezüglich des Zeitfensters erwidert Detlef Reinhard, dass die Arbeiten rund um den Schlammweiher im Jahre 2016 fertiggestellt seien.

 

Auf Nachfrage zum Wasserstand des Schlammweihers erwidert der Projektleiter, dass dieser entgegen den Vermutungen seit zwei Jahren konstant sei. Dieses Projekt sei auch die einzige Möglichkeit, um den Erhalt des Weihers zu garantieren.

 

rgermeister Dr. König erklärt, der Gemeinderat werde in seiner Sitzung im März die notwendigen Beschlüsse fassen und dankt, auch im Namen der Mitglieder, Detlef Reinhard für seine Präsentation.

 

 


Beschluss:

 

 

 

 


Abstimmungsergebnis: