Auszug - Situation Jugendtreff K12  

Sitzung des Ortsrates Wustweiler
TOP: Ö 3
Gremium: Ortsrat Wustweiler Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 06.10.2011 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 20:00 - 21:10 Anlass: Sitzung
Raum: Begegnungsstätte "Alt School"
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Ortsvorsteher Schwarz berichtet über Vorkommnisse im Jugendtreff am Samstag, 1. Oktober 2011. Es habe eine Party stattgefunden, die aus den Rudern gelaufen sei. Nach der Veranstaltung sei der Raum unaufgeräumt und schmutzig hinterlassen worden. Die Gemeinde sei sofort informiert worden. Um zukünftig solche Vorfälle zu verhindern, sse eine vernünftige Reglung getroffen werden, um künftige Beschwerden zu vermeiden.

 

Jugendpfleger Schuppener bemerkt, dass es in den letzten beiden Jahren keinerlei Probleme im Jugendtreff „K12“ gegeben habe. Zwischenzeitlich hätte ein Wechsel bei den Verantwortlichen stattgefunden, frühere Verantwortungsträger wie Mike Lenz hätten sich zurückgezogen und die Leitung an Jüngere abgegeben. Normalerweise hätte sich die Kirche als zuständiger Träger der Einrichtung um eine Schulung der Verantwortlichen bemühen müssen. Niemand der Besucher des Jugendtreffs sei volljährig, so dass auch niemand für eine Aufsicht berechtig wäre. Der in Rede stehende Vorfall sei darin begründet, dass zu viele Jugendliche gekommen seien und die Situation aus den Bahnen gelaufen sei. Die Jugendlichen hätten das Hausrecht ausüben und die Polizei informieren müssen. In der für Jugendliche angebotenen JULEICA-Schulung werde das richtige Verhalten in solchen Situationen erlernt. Die Gemeindeverwaltung setze eine entsprechende Schulung von Aufsichtspersonen voraus.

 

In einer Stellungnahme der Jugendlichen des „K12“ sei angeführt worden, dass mit dem Erlös dieser Party eine neue Bar und der Anstrich der Wände finanziert werden solle. Deshalb seien auch viele Leute eingeladen worden. Aufgrund des starken Besuchs hätten die Verantwortlichen die Kontrolle über die Situation verloren. Auch werde normalerweise immer aufgeräumt, aber am nächsten Morgen sei schon ein Gemeindearbeiter mit den Aufräumarbeiten beschäftigt gewesen.

 

CDU-Fraktionssprecher Mohr bemerkt, dass man schon viel früher eingeschritten re hätte man gewusst, dass es ein Wechsel bei den Verantwortlichen gegeben hat und noch keiner der Nutzer volljährig ist.

 

Jugendpfleger Schuppener äert sich dahingehend, dass es in Zukunft keine „Facebook-Partys“ mehr geben dürfe. Ein Offener Treff sei für max. 20 bis 30 Leute geeignet. Er werde dem Ortsvorsteher eine Liste mit den verantwortlichen Jugendlichen zukommen lassen.

 

Mitglied Kirsch fordert, dass künftig Partys der Jugendlichen beim Ortsvorsteher angemeldet werden.

 

Ortsvorsteher Schwarz drückt abschließend die Hoffnung aus, dass zukünftig die Nutzung in geregelten Bahnen abläuft. Die Jugendlichen sollten zunächst geschult werden. Sollte danach keine Besserung der Situation eintreten, müsse überlegt werden, wie weiter vorzugehen sei. Er schlägt vor, nach Ablauf von drei Monaten die Situation wieder in Augenschein zu nehmen.

 


Beschluss: