Auszug - Information zur Verlagerung des Standortes unseres Wertstoffhofes (Antrag der SPD/LINKE/GRÜNE-Kooperation)  

Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Illingen
TOP: Ö 9
Gremium: Gemeinderat Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 14.04.2011 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:20 - 19:42 Anlass: Sitzung
Raum: Kultursaal Hüttigweiler
Ort:
1.1/511/2011 Information zur Verlagerung des Standortes unseres Wertstoffhofes
(Antrag der SPD/LINKE/GRÜNE-Kooperation)
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Sitzungsvorlage
Federführend:1.1 Allg. Verwaltung Bearbeiter/-in: Schwarz, Andreas
 
Wortprotokoll

Die Kooperation aus SPD/LINKE/GRÜNE beantragt, über eine mögliche Verlagerung des Wertstoffhofes informiert zu werden

Die Kooperation aus SPD/LINKE/GRÜNE beantragt, über eine mögliche Verlagerung des Wertstoffhofes informiert zu werden.

 

Mitglied Jost führt in seiner Antragsbegründung aus, dass der Wertstoffhof nach dem Konzept des EVS höher standardisiert werden solle. Er regt an, im Vorfeld der Erweiterung und Entscheidung über den Standort neue Einrichtungen zu besichtigen. Die derzeit in den Überlegungen stehende Verlagerung an die Peripherie bezeichnet er als kontraproduktiv, weshalb über eine Alternative am jetzigen zentralen Standort nachgedacht werden müsse. Hier gelte es insbesondere abzuwägen, ob ein Erwerb des neben dem Baubetriebshof zum Verkauf stehenden Gebäudes sinnvoll sei.

 

Mitglied Burkart weist darauf hin, dass die Gesamtkonzeption von Mülleinsammlung und Wertstoffhof als Paket zu sehen sei. Würden beide Aufgaben in einem Eigenbetrieb angesiedelt, bestünde eine andere Finanzierungsmöglichkeit.

 

Mitglied Jochem bemerkt, dass ein Ausbau des Wertstoffhofes zur Aufnahme aller Fraktionen auch gute Erreichbarkeit über eine ausgebaute Zuwegung bedinge. Anfahrt und Platzkapazität würden für einen Standort im Bereich Steinertshaus sprechen.

 

Mitglied Jost erwidert, dass man die Thematik nicht im Paket lösen, sondern zuerst klären solle, wie schnell und wo der Wertstoffhof gebaut werden kann. Das Projekt sei natürlich in das zu erstellende Abfallwirtschaftskonzept einzubeziehen.

 

Bürgermeister König betont, dass ihm die Weiterführung des Wertstoffhofes am jetzigen Standort lieber wäre, hierzu aber eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für den Erwerb des benachbarten Gebäudes vorgenommen werden müsse. Ein Ankauf schlage sich auf den Investitionshaushalt und die Bilanz nieder, aber ebenso auch auf den Kreditrahmen. Dies müsse vorab verhandelt werden. Einen Standort Steinertshaus halte er auch für Bürger aus Humes und Wiesbach für interessant. Im Übrigen seien Wertstoffhöfe Teil eines Abfallkonzeptes.

 

Im weiteren Verlauf der Beratung weist Mitglied Kotterbach darauf hin, dass sich der jetzige Standort in einem Wohngebiet befinde.

 

Mitglied Jochem regt an, die Möglichkeit einer interkommunalen Zusammenarbeit ins Auge zu fassen.

 

Der Vorsitzende erklärt abschließend, dass die Beratungen im Ausschuss für Umwelt, Plane, Bauen weitergeführt werden.