Auszug - Anfragen und Mitteilungen  

konstituierenden Sitzung des Ortsrates Illingen
TOP: Ö 7
Gremium: Ortsrat Illingen Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 13.07.2009 Status: öffentlich
Zeit: 18:10 - 19:30 Anlass: Sitzung
Raum: Gasthaus Schmidt, Galgenbergstraße 2, Illingen
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

CDU-Fraktionssprecher Fuchs vertritt die Auffassung, dass der Standort im Burgpark für die Skulptur des Bildhauers Heinz Oliberius nicht glücklich gewählt sei

CDU-Fraktionssprecher Fuchs vertritt die Auffassung, dass der Standort im Burgpark für die Skulptur des Bildhauers Heinz Oliberius nicht glücklich gewählt sei. Der aktuelle Standort biete nicht die Möglichkeit die Plastik aus einer angemessenen Entfernung zu betrachten, weiter sei der Abstand zwischen Plastik und Torhaus zu gering, dadurch wirke das Torhaus optisch kleiner.

 

Bürgermeister König entgegnet, dass die Gemeinde stolz darauf sei, ein solches Kunstwerk präsentieren zu dürfen. Der Standort sei auf Wunsch der Witwe des Künstlers und in Absprache mit der Geschäftsleitung des Hotels „Burg Kerpen“ festgelegt worden. Durch das Aufstellen der Leihgabe werde die Kulturpolitik der Gemeinde gewürdigt. Bürgermeister König informiert kurz über die geplante Aufstellung weiterer Leihgaben. 

 

Mitglied Fuchs zeigt an, dass die Pflanzbeete zur Verkehrsberuhigung in der Feldstraße durch Mitarbeiter des Gemeindebauhofs mit Rasen eingesät wurden. Er beabsichtige, selbst die Patenschaft für das Beet vor seinem Anwesen zu übernehmen und die Fläche in Eigeninitiative zu bepflanzen und zu unterhalten. 

 

Ortsvorsteher Scholl bemerkt in diesem Zusammenhang, dass der Ortsteilarbeiter sehr gute Arbeit leiste. In den vergangenen Wochen habe Herr Weiskircher an vielen Plätzen Unkraut gejätet und etliche Ruhebände ausgebessert. Die Ergebnisse solch kleinerer Arbeiten, für die den Mitarbeitern des Bauhofs oftmals die Zeit fehle, machten sich allmählich bemerkbar.

 

Ortsvorsteher Scholl informiert, dass künftig eine regelmäßige Säuberung des Burgplatzes angedacht sei. Insbesondere an den Wochenenden solle der Platz auf Glassplitter und Müll inspiziert werden.

 

Bürgermeister König berichtet diesbezüglich über einen geplanten Gesprächskreis, an dem u.a. auch Vertreter der Polizeiinspektion Illingen teilnehmen werden. Dies sei eine wichtige Sache, da die Gemeinde gesteigerten Wert auf Sicherheit und Sauberkeit lege.

 

Mitglied Kleer erkundigt sich nach dem Stand der Dinge in Sachen Urnenwandanlage.

 

Mitglied Groß moniert die Fehlorganisation im Rahmen des Burgkonzertes am 28.06.2009 im Burgviereck.

 

Ortsvorsteher Scholl bedauert den Vorfall und teilt mit, dass in dieser Sache in Kürze ein Gespräch mit allen Betroffenen stattfinden werde. Diese seien bereits hierüber informiert.

 

Der Vorsitzende berichtet ausführlich über die Vorbereitungen für die Kirmes und erläutert das Programm während den Kirmestagen.

 

Im Rahmen der sich anschließenden Einwohnerinnen- und Einwohnerfragestunde bemängelt Herr Reinfried Welker die Fehlplanungen anlässlich des Burgkonzertes am 28.06.2009, die letztendlich dazu geführt hätten, dass das Konzert abgesagt werden musste. Man könne dies nicht einfach als kleinlich abtun.

 

Ortsvorsteher Scholl weist nochmals auf das bevorstehende Gespräch mit den Beteiligten hin und entgegnet, dass der Fehler nun mal passiert und nicht mehr rückgängig zu machen sei.

 

Herr Reinfried Welker äußert sich kritisch über das diesjährige Burg- und Weiherfest, das seiner Auffassung nach „Kirmes-Feeling“ gehabt habe und nicht mehr mit den Burg- und Weiherfest-Veranstaltungen früherer Jahre zu vergleichen sei. Neben viel zu lauter Musik beklagt er generell das mangelnde Angebot. Eine Vielzahl von Verkaufsständen sei von Gewerbetreibenden betrieben worden.

 

Bürgermeister König widerspricht vehement diesen Äußerungen und erinnert, dass das Fest vor einigen Jahren fast zugrunde gegangen sei. Um dies zu verhindern, habe die Verwaltung hier viel investiert. Ohne das große Engagement und den unermüdlichen Einsatz der Vereine, des Ortsrates, des Orga-Teams und des Bauhofs sei diese Veranstaltung nicht zu stemmen. Sicher gebe es immer wieder mal Änderungen im Angebot. Dies gehöre dazu. Das Niveau werde jedoch stetig gehalten. Die Programmgestaltung sei jedes Jahr eine Gratwanderung und eine Frage des Geschmacks und daher keine einfache Sache für die Verantwortlichen. Er macht abschließend auf das ansprechende, außergewöhnliche Umfeld der Veranstaltung aufmerksam, das sicherlich positiv von den Besuchern des Festes gewertet werde.

 

Ortsvorsteher Scholl weist in diesem Zusammenhang auf eine Kostenexplosion, speziell in den letzten 10 Jahren, hin. Die Organisatoren des Burg- und Weiherfestes seien stolz auf die großzügige Unterstützung der Gemeinde.

 

Mitglied Kleer bemerkt, dass sich alle Standbetreiber an die Gestattung gehalten haben. Auch die Musikbands hätten ihre Vorgaben erfüllt.

 

Mitglied Cerwinski schließt sich den Äußerungen an.