Ortsräte, Ausschüsse, Gemeinderat

Der Gemeinderat

Er ist mit seinen 33 Mitgliedern für die gesamte Gemeinde zuständig. Beschlüsse und Entscheidungen werden in Ausschüssen vorberaten. Im Gemeinderat Illingen sind seit der Kommunalwahl 2014 folgende Parteien vertreten: CDU, SPD, Linke und Grüne.

SPD, Linke und Grüne bilden eine Fraktions-Kooperation und haben damit eine Mehrheit im Gemeinderat. Die CDU ist mit einer eigenständigen Fraktion im Gemeinderat und stellt die größte Fraktion.


Die Ortsräte

Der Verantwortungsbereich des Ortsrates ist auf den jeweiligen Ort bzw. Gemeindebezirk beschränkt. Die Anzhal der Mitglieder im Ortsrat ist abhängig der Größe des Ortsteiles. Der Vorsitz im Ortstrat hat der Ortsvorsether. Er wird unter den Mitgleidern des Ortsrates gewählt.

Die Ortsräte haben folgende Mitgliederanzahl:

Illingen: 13
Uchtelfangen: 11
Wustweiler: 11
Hirzweiler: 9
Welschbach: 9
Hüttigweiler: 11


Bürgerinformationssystem

Auf einer gesonderten Seite finden Sie weitere Informationen wie den Sitzungskalender oder eine Mitgliederliste zu den Gremien.

Auszug - Informationen zur geplanten Schließung der Reha Klinik St. Hedwig  

Sitzung des Ortsrates Illingen
TOP: Ö 7
Gremium: Ortsrat Illingen Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 03.02.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:02 - 19:48 Anlass: Sitzung
Raum: Saal der Illipse, Illingen, Burgweg 4
Ort:
 
Wortprotokoll

 

Bürgermeister Dr. König informiert über die bevorstehende Schließung der Rehaklinik St. Hedwig zum Ende des Jahres 2021.

 

Auf Rückfrage von Mitglied Mohr, ob ähnlich wie bei der drohenden Schließung im Jahre 2013 eine Demonstration für den Erhalt des Standortes Illingen geplant sei, erklärt Bürgermeister Dr. Armin König, dass derartige Versammlungen in der Pandemiezeit leider nicht umsetzbar seien. Außerdem sei die Schließung des Standortes Illingen seitens der Verantwortlichen der CTT von langer Hand geplant und er sehe keine Möglichkeit an dieser, aus unternehmensstrategischen Gründen getroffenen Entscheidung, etwas zu ändern.

 

Da die vorübergehende Sicherung des Gebäudes sowie des Geländes gegen unbefugtes Betreten für die Kirchengemeinde als Eigentümerin ein riesiges Problem darstelle sei es enorm wichtig, schnellstmöglich einen Alternativplan für die Nachnutzung des Areals zu erarbeiten. Die Gemeinde brauche dringend Planungs- und Handlungskompetenz, um diesen Prozess aktiv mitgestalten zu können.

 

Der Rückzug der CTT aus Illingen bedeute erst einmal einen Verlust von Arbeitsplätzen und Einbußen für den lokalen Einzelhandel sowie die ortsansässigen Handwerksbetriebe und die gesamte Gesundheitsversorgung. Allerdings erachte er die Entwicklung nicht nur negativ für die Gemeinde, sondern sie könne auch als Chance für einen Neuanfang betrachtet werden.

 

Bürgermeister Dr. König gibt zur Kenntnis, dass er für die Nachnutzung auf innovative Konzepte aus der Ärzteschaft, Gemeinderat, Verwaltung sowie der Bevölkerung setze. Erste Ideen für Alternativkonzepte lägen bereits vor, doch die Entscheidung über konkrete Maßnahmen brauche Zeit. Erst einmal müssten Fördergelder, zum Beispiel für mögliche Abrisskosten in Höhe von circa 1,9 Millionen Euro, aquiriert werden.

 

Wichtig sei ihm bei der Neukonzeption vor allem die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Aus diesem Grund sei es unumgänglich einen professionellen Träger für eine Kooperation zu finden.

 

Bürgermeister Dr. König stellt fest, dass dies, nach der Neuentwicklung des ehemaligen Höll-Geländes, die 20 Jahre in Anspruch genommen habe, nun die zweite große Herausforderung seiner langjährigen Amtszeit darstelle. Wünschenswert sei, dass die katholische Kirchengemeinde und das Bistum Trier keine Hürden aufbauten, sondern die Gemeinde bei der Neukonzeptionierung aktiv unterstützen werden.

 

Abschließend geht er nochmals auf die Eingangsfrage von Mitglied Mohr ein und stellt fest, dass man die Demonstrations-Plakate zur Rettung der Rehaklinik entsorgen könne, da es nun wichtig sei, optimistisch in die Zukunft zu blicken und auch an diesem Standort die Weichen für einen Neuanfang zu stellen.

 

Ortsvorsteher Scholl übernimmt den Vorsitz.


Sitzungstermine der Gremien

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