Ortsräte, Ausschüsse, Gemeinderat

Der Gemeinderat

Er ist mit seinen 33 Mitgliedern für die gesamte Gemeinde zuständig. Beschlüsse und Entscheidungen werden in Ausschüssen vorberaten. Im Gemeinderat Illingen sind seit der Kommunalwahl 2014 folgende Parteien vertreten: CDU, SPD, Linke und Grüne.

SPD, Linke und Grüne bilden eine Fraktions-Kooperation und haben damit eine Mehrheit im Gemeinderat. Die CDU ist mit einer eigenständigen Fraktion im Gemeinderat und stellt die größte Fraktion.


Die Ortsräte

Der Verantwortungsbereich des Ortsrates ist auf den jeweiligen Ort bzw. Gemeindebezirk beschränkt. Die Anzhal der Mitglieder im Ortsrat ist abhängig der Größe des Ortsteiles. Der Vorsitz im Ortstrat hat der Ortsvorsether. Er wird unter den Mitgleidern des Ortsrates gewählt.

Die Ortsräte haben folgende Mitgliederanzahl:

Illingen: 13
Uchtelfangen: 11
Wustweiler: 11
Hirzweiler: 9
Welschbach: 9
Hüttigweiler: 11


Bürgerinformationssystem

Auf einer gesonderten Seite finden Sie weitere Informationen wie den Sitzungskalender oder eine Mitgliederliste zu den Gremien.

Auszug - Beratung und Beschlussfassung über anstehende Sanierungsarbeiten an der Friedhofshalle Uchtelfangen  

Sitzung des Ortsrates Uchtelfangen
TOP: Ö 7
Gremium: Ortsrat Uchtelfangen Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 24.06.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:08 - 22:13 Anlass: Sitzung
Raum: Sport- und Kulturhalle Uchtelfangen, Am Marktplatz
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

 

Bereits mehrfach wurde in der Friedhofskommission des Gemeinderates der bauliche Zustand sowie diesbezüglich bestehender Investitionsbedarf in den Friedhofshallen der Gemeinde thematisiert. Dabei wurden sowohl die Ermittlung der notwendigen Investitionskosten als auch die Erstellung eines Gesamtkonzeptes zur künftigen Nutzung der Einrichtungen angeregt.

 

Seitens des Bauamtes wurden als Beratungsgrundlage bereits durchgeführte, geplante sowie aufgrund der Bestandsaufnahme notwendige Unterhaltungs- und Investitionsmaßnahmen im Bereich der Friedhofshallen zusammengestellt. Größere Investitionen für notwendige Sanierungsmaßnahmen sind u.a. an der Friedhofshalle Uchtelfangen für die Sanierung des insgesamt undichten Daches mit veranschlagten Kosten von etwa 85.000,00 €, den Austausch der Nachtspeichergeräte gegen eine Infrarot-Heizung mit Kosten von ca. 15.000,00 € und mittelfristig die Erneuerung der Fenster, die Dämmung des Gebäudes und die Erneuerung der Kühlboxen mit zusammen bis 120.000,00 € notwendig.

 

Ortsvorsteher Maas geht auf die Beratungen in der Kommission ein und führt aus, dass aufgrund des sehr hohen Sanierungsbedarfes alternativ auch über den Abriss der jetzigen Friedhofshalle und die Errichtung einer Einsegnungshalle in kleinerer Ausführung nachgedacht werde. In den vergangenen zwei Jahren seien bereits Reparaturarbeiten am Dach durchgeführt worden. Trotzdem gebe es immer noch undichte Stellen, die eine Gesamtsanierung erforderlich machten. Des Weiteren müssten auch die Nachtspeichergeräte ausgetauscht werden. In der Zukunft kämen auch die Erneuerung der Fenster, die Dämmung des Gebäudes und die Umstellung der Kühlung auf die Gemeinde zu.

 

Um Kosten einzusparen, schlage er vor, die Heizung bis auf Weiteres auszuschalten. Seiner Meinung nach könne auch die Erneuerung der Kühlung ausgesetzt werden. Bei Nutzung der vorhandenen Kühlkammern würden die dafür anfallenden Kosten komplett über die Gebühren abgedeckt. Im Falle des Neubaus einer Einsegnungshalle müsse von einem Investitionsvolumen von 300.000,00 € ausgegangen werden. Diesen Betrag im Haushalt der Gemeinde darzustellen, sehe er als sehr schwierig an.

 

CDU-Fraktionssprecher Dr. Schmitt erklärt, dass seine Fraktion für den Erhalt der Einsegnungshalle sei. Die Verwaltung werde gebeten, zunächst die vollständige Dachsanierung in Auftrag zu geben. Die restlichen Sanierungsarbeiten könnten zurückgestellt werden.

 

SPD-Fraktionssprecher Herber geht auf alle in den letzten Jahren aufgetretenen Probleme in und an der Friedhofshalle ein und führt aus, dass durchaus über eine Reduzierung der Kühlkammern nachgedacht werden könne, da inzwischen die Urnenbestattungen überwiegen würden.

 

Mitglied Meßinger regt an, gegebenenfalls über eine Verkleinerung des Einsegnungsbereiches nachzudenken.

 

Ortsvorsteher Maas erklärt hierzu, dass laut Bauamt eine Verkleinerung technisch nicht möglich sei.

 

Stellv. SPD-Fraktionssprecherin Pyttlik geht auf die sich ändernde Bestattungskultur ein. Die Beerdigungen fänden inzwischen fast ausschließlich auf dem Friedhof statt. Deshalb solle die Einsegnungshalle nicht verkleinert werden. Vielmehr sollte die Anbringung eines Sonnensegels vor der Einsegnungshalle geprüft werden, um mehr Besuchern bei einer Beerdigungen Schutz bieten zu können.


Beschluss:

 

Der Ortsrat spricht sich dafür aus, die Friedhofshalle am jetzigen Standort und in ihrer jetzigen Form zu erhalten und beantragt die schnellstmögliche Sanierung des Daches. Reparaturen bestehender Mängel im Bereich von Heizungsanlage, Fenstern und Kühlung sollen zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchgeführt werden.


Abstimmungsergebnis: einstimmig


Sitzungstermine der Gremien

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