Ortsräte, Ausschüsse, Gemeinderat

Der Gemeinderat

Er ist mit seinen 33 Mitgliedern für die gesamte Gemeinde zuständig. Beschlüsse und Entscheidungen werden in Ausschüssen vorberaten. Im Gemeinderat Illingen sind seit der Kommunalwahl 2014 folgende Parteien vertreten: CDU, SPD, Linke und Grüne.

SPD, Linke und Grüne bilden eine Fraktions-Kooperation und haben damit eine Mehrheit im Gemeinderat. Die CDU ist mit einer eigenständigen Fraktion im Gemeinderat und stellt die größte Fraktion.


Die Ortsräte

Der Verantwortungsbereich des Ortsrates ist auf den jeweiligen Ort bzw. Gemeindebezirk beschränkt. Die Anzhal der Mitglieder im Ortsrat ist abhängig der Größe des Ortsteiles. Der Vorsitz im Ortstrat hat der Ortsvorsether. Er wird unter den Mitgleidern des Ortsrates gewählt.

Die Ortsräte haben folgende Mitgliederanzahl:

Illingen: 13
Uchtelfangen: 11
Wustweiler: 11
Hirzweiler: 9
Welschbach: 9
Hüttigweiler: 11


Bürgerinformationssystem

Auf einer gesonderten Seite finden Sie weitere Informationen wie den Sitzungskalender oder eine Mitgliederliste zu den Gremien.

Auszug - Informationen und Anfragen  

Sitzung des Gemeinderates
TOP: Ö 8
Gremium: Gemeinderat Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Fr, 13.12.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:05 - 19:10 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal des Rathauses Illingen
Ort:
 
Wortprotokoll

 

Bürgermeister Dr. König stellt zu Beginn seiner Weihnachtsrede fest, dass das Jahr 2019 ein spannendes, zeitweise turbulentes und erfolgreiches Jahr mit Gemeinderats-, Ortsrats- und Bürgermeisterwahlen für die Gemeinde gewesen sei. Er freue sich, auch weiterhin Verantwortung für Illingen tragen zu dürfen. Insbesondere, da die Zusammenarbeit in der Neubesetzung des Gemeinderates gut angelaufen sei. Sein Dank gehe in diesem Zusammenhang vor allem an alle ehrenamtlichen Mandatsträger. Ohne ihr freiwilliges Engagement wäre die Umsetzung der zahlreichen Projekte in der Gemeinde nicht möglich. Dazu zähle etwa das Bürgerbus-Modellprojekt, für das sich die Gemeinde beworben habe. Sollte Illingen nicht zu den bis zu sieben ausgewählten Kommunen gehören, solle dennoch ein Bürgerbus auf den Weg gebracht werden. Der Umbau der Illtalhalle in Hüttigweiler sei im Plan und auch im Ortskern in Illingen entwickele sich die Brauturmgalerie zu einem wahren Markenzeichen. Die Illtalhalle habe auch in diesem Jahr ein großartiges Programm gezeigt und auch die anderen Veranstaltungen hätten wie immer zahlreiche Besucher angelockt. Allerdings gebe es auch Wermutstropfen. Der Bau der beiden Feuerwehrgerätehäuser laufe mühsamer als erwartet und der Fahrplanwechsel der Bahn zur Vlexx GmbH sei nicht zufriedenstellend. Glücklicherweise habe die Pfarreienreform fürs Erste gestoppt werden können. Abschließend dankt er allen ehrenamtlich Tätigen in den unterschiedlichsten Bereichen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, die zum erfolgreichen Verlauf dieses Jahres beigetragen hätten. Engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger würden auch im kommenden Jahr wieder bei einem spannenden Neujahrsempfang geehrt werden.

 

CDU-Fraktionsvorsitzender Vogtel äußert sich zunächst grundsätzlich zur ehrenamtlichen Tätigkeit auf kommunaler Ebene. Der Illinger Gemeinderat sei bekannt für eine klare und direkte Sprache, wofür er allen Kolleginnen und Kollegen sehr dankbar sei. Sein Dank gehe auch an alle Hilfsorganisationen, die wie immer eine hervorragende Arbeit geleistet hätten. Dies habe sich auch darin gezeigt, dass das THW mitgeteilt habe, keine neuen Jugendlichen mehr aufnehmen zu können, da diese nicht mehr ordnungsgemäß ausgebildet werden könnten. Dies sei das beste Beispiel für die tolle Arbeit dieser Organisation. Danken möchte er auch allen Mandatsträgern, die oft kritisiert würden, aber sich nicht zu Aktivisten zusammenschließen sondern ihr Mandat kontinuierlich ausüben würden und dafür in zahlreichen oft lange dauernden Sitzungen ihre Freizeit opferten.

 

SPD-Fraktionsvorsitzender Jost betont zu Beginn seiner Rede, dass ein ereignisreiches Jahr zu Ende gehe. Sein Dank richte sich zunächst an alle ausgeschiedenen Mandatsträger, mit deren Hilfe in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte in die Tat hätten umgesetzt werden können. Für die neue Wahlperiode hoffe er auf eine ebenso erfolgreiche Zusammenarbeit. Er bedauere, dass die Ausstattung der neuen Illtalhalle nicht den Anforderungen einer älter werdenden Gesellschaft entspreche. Auch der Bau des Feuerwehrgerätehauses für den Löschbezirk Ost entwickele sich immer noch sehr zäh. Wichtig sei daher für die Zukunft, dass sich der Rat für alle Ortsteile in gleichem Maße einsetze. Die größte Enttäuschung jedoch sei für ihn der Einzug der AfD-Fraktion in den Illinger Gemeinderat. Er plädiere daher an alle, sich für eine Wiederbelebung der etablierten Parteien stark zu machen. Abschließend dankt er der Verwaltung und in seiner Funktion als Ortsvorsteher auch in besonderem Maße dem Bauhof für die gute Zusammenarbeit.

 

Auch GRÜNE-Fraktionsvorsitzender Metzinger spricht sowohl dem Rat als auch der Verwaltung seinen Dank für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung in seiner Funktion als Erster Beigeordneter aus. Er wünscht allerseits ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gutes Neues Jahr.

 

AfD-Fraktionsvorsitzender Müller dankt dem Chef der Verwaltung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die professionelle Zusammenarbeit. Seine Fraktion sei sehr gut aufgenommen und betreut worden. Auch die Mehrzahl der Gemeinderatsmitglieder habe eine höfliche Haltung an den Tag gelegt, wofür er auch ihnen seinen Dank ausspreche. Er bedauere, dass insbesondere der SPD-Fraktionsvorsitzende unter seiner Anwesenheit leide, zumal sich die Alternative für Deutschland mittlerweile in der politischen Landschaft fest etabliert habe. Abschließend wünscht er allen Illinger Bürgern und allen Einwohnern aus fernen Ländern ein Frohes Fest, Frieden und Freiheit.

 

Mitglied Groß (LINKE) dankt allen für die gute Zusammenarbeit und wünscht ein gutes Neues Jahr.

 

Mitglied Schneider (FDP) schließt sich den Dankesworten der Vorredner, insbesondere für die konstruktive Zusammenarbeit, an und bemerkt abschließend, dass auch an all diejenigen gedacht werden sollte, denen es in dieser Zeit auch auf Grund einer ungewissen beruflichen Zukunft nicht so gut ginge.

 


Sitzungstermine der Gremien

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