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Zauberhaftes Konzert mit Miriam Möckl und Maria Haupenthal


Sie zogen alle Register bei ihrem Liederabend in der Illipse: Von My Fair Lady über „Der Blaue Engel“ bis hin zu Gershwin reichte das Programm der Sopranistin Miriam Möckl und der Pianistin Maria Haupenthal.

Beide harmonierten perfekt und gewannen von Anfang an die Herzen der Zuhörer. Mit fünf Liedern von Richard Strauss starteten sie ins ambitionierte Programm, das mit Rachmaninoffs Liedern „A Dream“ und „How fair this spot“ sehr früh einen ersten Höhepunkt hatte. Möckls klarer Sopran füllte die Illipse, am Steinway-Flügel sorgte Maria Haupenthal perfekt für eine perfekte Begleitung.

Für Bürgermeister Armin König war Rachmaninoff „ein traumhaftes Erlebnis“.  Möckl sang auf Russisch, imponierte mit Einfühlsamkeit, Tiefgang und gesanglicher Perfektion.

Lieder von Alban Berg („Im Zimmer“, „Die Nachtigall“) und Otto Reutter („Lebenslauf“)  schlossen sich an, bevor Maria Haupenthal mit einem geradezu diabolischen Virtuosenstück glänzte: Sie spielte Serge Prokofievs „Suggestion Diabolique“ mit Verve und technischer Perfektikon und großer Musikalität.  „Das war ein echtes Hammerstück“, meinte der langjährige SZ-Musikkritiker König begeistert.

Der zweite Teil begann mit einem Song, den Barbra Streisand bekannt gemacht hat: Send in the Clowns“. „ich hab getanzt heut Nacht“, ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ und „Eine Nacht in Monte Carlo“ sorgten ebenso für Begeisterung wie „Spiel auf deiner Geige das Lied von Lust und Lust“ von Robert Stolz.

Nach zwei Zugaben ging ein zauberhaftes Konzert mit Miriam Möckl und Maria Haupenthal in der schönsten Kulturpraline des Saarlandes zu Ende.

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