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Verbrennen von pflanzlichen Abfällen


Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle ist nur unter folgenden Bedingungen erlaubt: 

Das Verbrennen ist mindestens drei Tage vorher schriftlich beim Ordnungsamt der Gemeinde Illingen anzuzeigen. Das dazu benötigte Formular liegt im Rathaus auf dem Zimmer 107 aus.

Verbrannt werden darf nur in der Zeit vom 01. März bis 31. März und vom 01. Oktober bis 31. Oktober. Montags bis freitags von 9:00 bis 16:00 Uhr und samstags von 9:00 bis 14:00 Uhr

Es sind 100 Meter Mindestabstand einzuhalten von:
- Im Zusammenhang bebauten Ortsteilen
- Gebäuden, Zeltplätzen oder Sport- und Erholungseinrichtungen
- Naturschutzgebieten und Wäldern
- Autobahnen

Es sind 50 Meter Mindestabstand einzuhalten von allen anderen öffentlichen Verkehrsflächen

Das Feuer ist ständig von mindestens zwei Personen, von denen eine das 18. Lebensjahr vollendet haben muss, zu beaufsichtigen

Um die Brandfläche sind Schutzstreifen von drei Meter Breite zu ziehen, die von pflanzlichen Abfällen freizumachen sind.

Das Verbrennen ist verboten bei:
- starkem Wind
- hoher Feuchtigkeit des Materials, was zu starker Rauchentwicklung führt
- langanhaltender und extrem trockener Witterung

Weitere Verbote:
- Laub, Rasenschnitt und frischer Baum- und Strauchschnitt dürfen grundsätzlich nicht verbrannt werden
- Ebenfalls nicht verbrannt werden dürfen: Holzabfälle aus lackiertem, gestrichenem oder mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, mit Teer oder Dachpappe verunreinigtes Abbruchholz, Sperrholz, Spanplatten, Faserplatten, Möbel, usw.
- Zum Schutz von Kleinlebewesen und Gelegen darf das Brennmaterial erst am Tage des Verbrennens aufgesetzt werden oder ist dementsprechend vor dem Abbrennen umzusetzen.
- Zum Abbrennen können geringe Mengen Papier und Pappe verwendet werden. Nicht zugelassen sind brandbeschleunigende Stoffe.

Bitte beachten Sie, dass es sich beim Anzeigen des Verbrennens pflanzlicher Abfälle bloß um eine Anzeige handelt und nicht um eine Genehmigung. Durch die Anzeige bestätigen Sie, dass Ihnen die Inhalte der Pflanzenabfallverordnung bekannt sind. Bei Zuwiderhandlung (beispielsweise bei starker Rauchentwicklung oder Nichteinhaltung der Mindestabstände) hilft es Ihnen also nichts, dass Sie das Verbrennen zuvor angezeigt haben. Im Gegenteil, Sie bestätigen damit sogar, dass Sie wider besseres Wissen gehandelt haben.

Ein Verstoß gegen die Bestimmungen der Pflanzenabfallverordnung ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro geahndet werden.

Unter der Seite http://geoportal.saarland.de können Sie die Abstände errechnen. 

In Ihrem eigenen Interesse werden die Abstände von der Feuerstelle bis zum Ortsrand anhand von Lageplänen und Luftbildern nachgemessen und die Annahme der Anzeige ggbfs. verweigert.

Sie haben Fragen bezüglich des Verbrennens pflanzlicher Abfälle? Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes stehen Ihnen gerne unter der Rufnummer 06825-409 111 zur Verfügung.

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