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Spatenstich Schulhof Auf der Lehn

Neuer Begegnungsraum als Städtebauliches Beteiligungsprojekt

Wer baggert da so spät noch im Baggerloch? Es ist der Bodo mit dem Bagger, und der baggert noch. Mike Krügers Hit war der Hit beim Spaten-Baggerstich am letzten Schultag auf dem Schulhof der Grundschule Lehn. Die Schülerinnen und Schüler zeigten begeistert, warum ihnen die Baggerbauarbeiten so wichtig sind. Das wird ihr neuer Schulhof. Endlich hat es geklappt. Schulleiterin Claudia Jordy und ihr Team hatten kurzfristig eine Kindervorführung organisiert, die für viel Freude sorgte, und sieben Maskierte – Claudia Jordy, Schulelternsprecherin Daniela Bick, zwei Schülerinnen, Ortsvorsteher Wolfgang Scholl, Gerhard Meiser und ich - sorgten dann mit Baggerhintergrund für den symbolischen Spatenstich für ein Mitmachprojekt, für das wir lange gespart haben. 

Weil der komplette Bodenbelag mürbe ist, muss der Asphalt raus. Der Boden wird neu aufgebaut, der Schulhof als Begegnungsraum neu und kindgerecht angelegt. Außerdem kaufen wir von den vielen Spenden der Illinger Bürgerinnen und Bürger, des Zentrumsmanagements und der Illinger Bürgerstiftung einen Peter-Lustig-Bauwagen als mobile pädagogische Einheit. 

Die Kosten für den Begegnungsraum, der in zwei Worldcafé-Beteiligungsrunden gemeinsam entwickelt und von Frank Zoller geplant wurde, betragen knapp 600.000 Euro. Davon trägt die Bundesregierung 75 %, das Saarland 15+5 % und wir als Gemeinde 5 %. Das meiste Geld wird für Tiefbauarbeiten und Untergrund gebraucht.

Bodo kann ab sofort den Bagger anwerfen: Die Firma Kempf hat am 6. Juli mit Abbrucharbeiten begonnen, es folgen Leitungen für Beleuchtung, Entwässerung, neue Treppen und Sitzmauern, dann die Bodenbeläge und schließlich die Fundamente für die Spielgeräte. Diese werden Ende September / Anfang Oktober geliefert. In den Herbstferien soll die Montage der Geräte samt Fallschutz erfolgen. Ende des Jahres wären wir dann fertig. 

16 Sitzungen, Workshops, Besprechungen, Planungstermine waren notwendig, um das Projekt zu realisieren. Vorher haben wir über vier lange Jahre Fördergelder akquiriert. Sie stammen aus dem Programm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“. Wir danken dem Referat Städtebau im saarländischen Innenministerium herzlich für die gute Unterstützung (Doris Lamsfuß). 

Der „Begegnungsraum Schulhof auf der Lehn“ ist mal wieder, wir in Illingen üblich, ein Musterbeispiel für ein städtebauliches Beteiligungsprojekt, wo Zentrumsmanager Benedikt Kempf, die Lenkungsgruppe, das Bauamt-Team mit Thorsten Feiß, der Fachbereich 4 mit Jugendpflegerin Tamara Gotzmann, die Elternvertretung, die Nachbarschaft auf der Lehn und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger tatkräftig am Erfolg mitgewirkt haben – sowas nennt sich eine echte Bürgergemeinde! 

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