Die Feuerwehr Illingen blickt auf ein arbeitsreiches, aber insgesamt stabiles Jahr 2025 zurück. Trotz leicht rückläufiger Mitgliederzahlen und einer moderaten Abnahme der Einsätze bleibt die Wehr ein verlässlicher Garant für Sicherheit in der Gemeinde.
Im Dezember 2025 verfügte die Feuerwehr Illingen über 218 aktive Mitglieder. Damit sank die Zahl der Einsatzkräfte im Vergleich zum Vorjahr leicht um rund einen Prozentpunkt. Die Wehrführung sieht die Mitgliedergewinnung und -bindung weiterhin als zentrale Aufgabe, um die langfristige Einsatzbereitschaft sicherzustellen. Auch in der Jugendfeuerwehr, die aktuell 85 Mitglieder zählt, war ein Rückgang von etwa sieben Prozentpunkten zu verzeichnen. Positiv zeigt sich hingegen die Entwicklung in der Kinderfeuerwehr, die mit 16 Kindern weiterhin stabil aufgestellt sind und eine wichtige Basis für den Feuerwehrnachwuchs bilden.
Einsatztechnisch bewegte sich das Jahr 2025 auf einem normalen Niveau. Insgesamt wurde die Feuerwehr Illingen zu 164 Einsätzereignisse alarmiert, was einem Rückgang von etwa acht Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Als Ursache ist unter anderem der insgesamt günstige Wetterverlauf zu nennen. Besonders erfreulich: Durch das schnelle und professionelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnten 30 Menschen gerettet werden. Für eine Person kam jedoch leider jede Hilfe zu spät.
Insgesamt leisteten 2.716 Einsatzkräfte bei den Einsätzen 3.070 ehrenamtliche Einsatzstunden. Die durchschnittliche Einsatzdauer lag bei 1,36 Stunden und hat sich damit wieder auf einem normalen und beherrschbaren Niveau eingependelt. Die Einsatzarten reichten von Klein- und Mittelbränden über technische Hilfeleistungen bis hin zu ausgelöste Brandmeldeanlagen und sonstigen Hilfeleistungen.
Neben dem Einsatzgeschehen prägten auch wichtige Investitionen und Anschaffungen das vergangene Jahr. Besonders hervorzuheben ist die Auslieferung und Indienststellung des neuen Löschgruppenfahrzeugs LF 10 für den Löschbezirk Wustweiler. Das bisherige LF 16 wurde in den Löschbezirk Ost umgesetzt, nachdem dort ein baugleiches Fahrzeug aufgrund eines unwirtschaftlichen technischen Defektes außer Dienst gestellt werden musste. Zudem wurden durch den Landkreis Neunkirchen zwei Rollcontainer mit Waldbrandausstattung beschafft und im Löschbezirk Ost stationiert. Ergänzend wurden Sonderlöschmittel für Akkubrände und Schaum in großen Gebinden beschafft.
Ein weiterer Fortschritt wurde in der Verbundatemschutzwerkstatt erzielt: Durch eine gemeinsame Anschaffung der Kommunen Illingen, Schiffweiler und Merchweiler konnte eine neue Reinigungsmaschine für Einsatzmaterial in Betrieb genommen werden. Diese Maßnahme reduziert die Belastung der Gerätewarte deutlich und verbessert den Arbeitsschutz im Umgang mit kontaminiertem Material.
Wehrführer Sascha Cattarius zog in seinem Fazit ein positives Gesamtbild: „Unsere Feuerwehr hat auch 2025 gezeigt, dass sie leistungsfähig, modern aufgestellt und jederzeit einsatzbereit ist. Die Herausforderungen bei der Mitgliederentwicklung bleiben bestehen, doch mit Engagement, Ausbildung und moderner Ausstattung sind wir für die Zukunft gut gerüstet.“

