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Soziale Gemeinde Illingen

Tafel-Hilfe auf Augenhöhe für Menschen, die Hilfe BRAUCHEN

„Jeder gibt, was er kann. Die Tafel leistet dabei Unterstützung auf Augenhöhe für Bürger unserer Gemeinde. Niemand muss sich schämen, dass er zur Tafel geht.“ Das sagte Bürgermeister Dr. Armin König bei der Veranstaltung 10 Jahre Tafeldependance Illingen. Dass soziale Verantwortung vor der eigenen Tür anfängt, sagte auch Diakoniepfarrer Udo Blank, der zusammen mit Pfarrer Reinhold Wawra die  Andacht gestaltete. 

„Dass Menschen die Leistungen der Tafel in Anspruch nehmen zeigt deutlich, dass es in vielen Haushalten in Deutschland an ausreichendem Einkommen fehlt. Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die Geschäfte, die Spender – sie alle stehen für ein mitfühlendes Deutschland, für Solidarität statt Ausgrenzung“ sagte Blank.

Und Armin König erklärte: „Weil auch wir geben wollen, was wir geben können. Weil wir Verantwortung übernehmen, dort wo wir leben. Weil wir solidarisch handeln in unserer Gemeinde. Weil Illingen eine Gemeinde ist, in der soziale Politik kein leeres Wort ist. Weil wir das alte Wort „Nächstenliebe“ in der riskanten Moderne immer noch kennen und es auch immer noch guten Wissens aussprechen können.“ Beide äußerten sich kritisch, dass es in unserer Gesellschaft überhaupt notwendig sei, Tafeln einzurichten. Tafeln seien ungeachtet dessen vorbildlich – als Zeichen der Solidarität und als praktisches Engagement gegen Lebensmittelverschwendung. 

Den derzeit 29 Helferinnen und Helfern überreichten König und Blank eine Urkunde und ein kleines, süßes Präsent. Vier von Ihnen, die von der ersten Stunde an dabei waren, hoben Blank und König besonders hervor: Irmgard Six, Gertrud Kleesen, Helga Becker-Lentini und Edna Christiaens. „Ich engagiere mich seit zehn Jahren gerne bei der Tafel. Wir sind ein gutes Team, es haben sich viele Freundschaften gebildet“, erzählt Edna Christiaens.  

König und Blank dankten auch den spendenden Betrieben, denn ohne die Sponsoren und Lebensmittelspender wäre die Tafel auch nicht denkbar. Auch dafür gab es Ehrenurkunden.

Die Illinger Tafel besteht seit 2009 als Dependance der Neunkircher Tafel und wird gemeinsam von der Diakonie Saar und dem Caritasverband Schaumberg-Blies eV. in Kooperation mit der Kommune Illingen betrieben. Das Angebot der Illinger Tafel-Dependance nehmen aktuell rund 340 Menschen, davon etwa 160 Kinder, wahr. Die Illinger Tafel ist mittwochs geöffnet. Infos unter Telefonnummer: 06825/409126 (Elke Schleppi).  

Um den Betrieb aufrechterhalten zu können, ist die Tafel auch weiterhin auf Geldspenden angewiesen. Möchten Sie gerne eine Geldspende überreichen, wenden Sie sich bitte direkt an unsere Gemeindekasse in der Hauptstr. 86 in Illingen (Tel. 06825/409201). Von dort erhalten Sie auch eine Spendenquittung.

Natürlich können Sie Ihre Geldspende auch direkt unter dem Verwendungszweck Tafeldependance Illingen auf eines der angeführten Konten überweisen:

Sparkasse Neunkirchen
IBAN DE30 5925 2046 0021 000034
BIC SALADE51NKS

Postbank Saarbrücken
DE68 5901 0066 0002 7446 60
BIC PBNKDEFF590

Bank 1 Saar
IBAN DE62 5919 0000 0058 9210 09
BIC SABADE5SXXX

Levo Bank
IBAN DE21 5939 3000 0000 0040 06
BIC GENODE51 LEB

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