• Verfolgen Sie regelmäßig Wettermeldungen und Hochwasserwarnungen im Fernsehen, Rundfunk und Internet.
  • Achten Sie auf Durchsagen der Polizei und der Feuerwehr.
  • Besprechen Sie bereits frühzeitig mit ihrer Familie und Mitbewohnern das Vorgehen im Überschwemmungsfall.
  • Halten Sie einen ausreichenden Vorrat an Sandsäcken, vorgefertigten Klappen und Brettern für das Abdichten u. Abschotten von Wandöffnungen, Türen und Fenstern bereit.
  • Überprüfen Sie rechtzeitig die einwandfreie Funktion von Rückstauklappen und denken Sie an die Abschaltung von Versorgungseinrichtungen (Heizung, Sicherungen).
  • Sichern Sie Ihre Heizöltanks gegen Aufschwimmen. Sollte trotz dieser Sicherungsmaßnahmen Heizöl auslaufen, benachrichtigen Sie die Feuerwehr.
  • Bringen Sie rechtzeitig Wertgegenstände aus den Kellern in höher gelegene Stockwerke. Sichern Sie wichtige persönliche Dokumente.
  • Bringen Sie rechtzeitig Ihr Fahrzeug aus gefährdeten Gebieten in Sicherheit.
  • Beachten Sie die Absperrungen. Befahren sie keine überfluteten oder teilüberfluteten Straßen, auch wenn noch keine Absperrung erfolgt ist.
  • Sichern Sie sich bei Rettungsversuchen genügend selbst und meiden Sie Uferbereiche. Befahren Sie bei Hochwasser kein Gewässer mit Booten.
  • Zur Vermeidung von Schäden am Fundament des Hauses sollten Sie das eingedrungene Wasser im Keller erst vollständig abpumpen, wenn kein Wasser mehr nachlaufen kann und der Hochwasserpegel deutlich abgesunken ist.
  • Beginnen Sie nach Rückgang des Wassers umgehend mit der Beseitigung des Schmutzes, um ein Antrocknen und Verkrusten zu verhindern.
  • Durchfeuchtete Räume trocknen am besten durch Heizen und gleichzeitiges Lüften, auch in der kalten Jahreszeit, eventuell mit Unterstützung von Trockengeräten.
  • Hinterlassen Sie während des Urlaubs Schlüssel bei Bekannten oder vertrauten Nachbarn für den Notfall.
  • Rüsten Sie bei Bedarf Rückstauklappen an den Abwasserleitungen nach.
  • Installieren Sie Absperrmöglichkeiten an Leitungen nach. Verlagern Sie bei Gefährdung zentrale elektrische Anlagen nach oben und sorgen Sie für getrennte Absicherungen.
  • Überdenken Sie die Lagerhaltung im Keller und passen Sie diese gegebenenfalls möglichen Hochwasserereignissen an.

Der Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen des Gemeinderates hat im Januar 2020 beschlossen, ein Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept für die Gemeinde Illingen zu erstellen. Dazu gab es im Vorfeld umfangreiche Informationen durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, das diese Konzepte mit 90% der Kosten fördert, und durch Christoph Kinsinger von der HPI (Internationales Betreuungszentrum für Hochwasserpartnerschaften in Konz), der die Kommunen im Auftrag des Ministeriums berät und im Prozess begleitet. Die vorbereitenden Arbeiten erfolgten in enger Zusammenarbeit mit dem Zweckverbande Natura Ill-Theel, seinen Mitgliedskommunen und dem Fördergeber.

Im Dezember konnte dann der Förderantrag gestellt werden und mit Eingang des Zuwendungsbescheids Ende Februar hat der Gemeinderat das Planungsbüro Hömme GbR aus Pölich mit der Erstellung des Konzeptes beauftragt.

Das Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen. Der technische Teil liefert die Starkregengefahrenkarten. Dazu werden digitale Geländedaten ausgewertet und mit verschiedenen Niederschlagsmengen kombiniert. Das Ergebnis ist die Darstellung von Fließwegen, die das Wasser bei Starkregen nimmt und von den Bereichen, die es dabei überflutet.

Der zweite wichtige Teil ist die Bürgerbeteiligung in Form von Workshops in allen Ortsteilen, wo Bürger*innen Fragen, Anregungen und Informationen zur spezifischen Situation in ihrem Ortsteil beisteuern können und der Erfahrungsaustausch mit Feuerwehr, THW und Rettungskräften.

Aus beidem entsteht ein Handlungskonzept, das sich nicht nur auf bauliche Maßnahmen beschränkt, sondern auch organisatorische Verbesserungen z. B. in der Gefahrenabwehr beinhaltet und als dritte Säule die Eigenvorsorge der Haus- und Grundstücksbesitzer miteinschließt.

 

Weitere Informationen zum Thema und zu aktuellen Terminen finden Sie unter illingen.starkregenkonzept.de.

Die saarländische Wasserwirtschaftsverwaltung möchte mit dieser dreiteiligen Artikelserie den Betroffenen mit Bezug zum anstehenden Verfahren zur Festsetzung von Überschwemmungsgebieten an Gewässern mit signifikantem Hochwasserrisiko grundlegende Informationen zur Verfügung stellen.

Hochwasserkarte
Die Karte finden Sie im GEOPORTAL des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.

Gemeinde Illingen

  • FB 5 - Umweltamt, Tel.: 06825 409-252
  • FB 1 - Ortspolizeibehörde, Tel.: 06825 409-111

Hochwasservorhersage und Pegelstände

  • www.saarland.de/39268.htm
  • Automatische Pegelansagen: Pegel xy Gewässer xy 0681 83083xx
  • Saartext Seite 165 (Videotext SRFernsehen, auch über Internet aufrufbar)
  • Pegelstandsansagen zu den Nachrichten in den Radioprogrammen des SR (nur während des Hochwasserfalls)

Wettervorhersagen und Wetterwarnungen


Feuerwehr Illingen

Die Feuerwehr der Gemeinde Illingen setzt sich aus den fünf Löschbezirken Illingen, Uchtelfangen, Wustweiler, Welschbach und dem Löschbezirk Ost (Hirzweiler & Hüttigweiler) zusammen. Die Feuerwehr hat mit ihren rund 200 aktiven Feuerwehrangehörigen 18.800 Bürger zu betreuen. Der Feuerwehr stehen insgesamt 2o Einsatzfahrzeuge zur Verfügung.
Außer für die Industriegebiete in Uchtelfangen, Welschbach und Illingen ist die Feuerwehr der Gemeinde Illingen auch noch für einen Abschnitt der Bundesautobahn A1 zuständig. In allen Löschbezirken ist mindestens ein wasserführendes Fahrzeug stationiert.

Außer der aktiven Wehr besteht die Freiwillige Feuerwehr Illingen noch aus der Jugendfeuerwehr, der zirka 80 Mitglieder angehören, sowie einer Alterswehr, in die die Feuerwehrkameraden, die das 63. Lebensjahr vollendet haben, übernommen werden.

Mit Sonderfahrzeugen wie die Drehleiter (DL(A)K 23-12), dem Rüstwagen (RW 1), dem Messfahrzeug (CBNR-ErkW), dem Einsatzleitwagen (ELW 1) oder auch der "Taktischen Einheit Drone" wird die Feuerwehr Illingen auch über die Gemeindegrenzen von Illingen hinaus eingesetzt.

Alarmiert werden die Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr Illingen mit Digitalmeldeempfängern, die über die integrierte Leitstelle Saar (ILS) auf dem Saarbrücker Winterberg ausgelöst werden. Jede(r) aktive Feuerwehrmann(-frau) trägt diesen ständig mit sich, um stets einsatzbereit zu sein. Die Frauen und Männer der Illinger Feuerwehr sind ehrenamtliche Dienstleister für ihre Mitmenschen. Sie erhalten für ihren Dienst keine Bezahlung.


Ansprechpartner

Regiebetrieb Feuerwehr

Markus Volz
Hauptstraße 86
66557 Illingen

06825 409 112

Wehrführer

Sascha Cattarius
Eckstraße 20
66557 Illingen

0163 5409 111

Presseanfragen:

Gemeinde Illingen - Pressestelle
Hauptstraße 86

06825 409260


Löschbezirke

Löschbezirk Illingen

Sven Haben
Schulstrasse 55
66557 Illingen

06825 49 16 7
0163 5409 245

Löschbezirk Ost

Holger Keller
Karl-Wagner-Weg 14
66557 Illingen

06825 49 90 22

Löschbezirk Uchtelfangen

Roland Rachor
Herzstrasse 31
66557 Illingen

06825 95 41 84 5

Löschbezirk Welschbach

Manuel Schön
Gartenstraße 6
66557 Illingen

0163 1997763

Löschbezirk Wustweiler

Stefan Hissler
Jägerstraße 28
66557 Illingen

06825 49 54 82


Funktionsträger

Gemeindejugendbeauftragter

Bernd Neu
Kettelerstraße 2
66557 Illingen

06825 94 29 14

Leiter FB Funktechnik

Simon Speicher
66557 Illingen


Feuerlöscherwerkstatt

Stefan Hissler
Jägerstraße 28
66557 Illingen

06825 49 54 82

Leiter Atemschutzwerkstatt

Roland Rachor
Herzstrasse 31
66557 Illingen

06825 95 41 84 5

Leiter FB Atemschutz

Holger Keller
Karl-Wagner-Weg 14
66557 Illingen

06825 49 90 22

FB Ausbildung (FwDV2)

Mario Laux
Leitenackerstraße 14
66557 Illingen

0176 41636261