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Statio dominus mundi

Wo Himmel und Erde sich berühren

Der Architekt Alexander Freiherr von Branca, München, Erbauer vieler bedeutender Kirchen und profaner Bauten von hohem Rang schuf im Alter von 82 Jahren als letztes seiner Werke eine „Statio“ auf dem Privatgelände des saarländischen Unter-nehmers Edmund Meiser in Illingen-Wustweiler. Sie wurde errichtet in strenger, moderner Bauform von spürbarer Harmonie, umkleidet von hellbraunem Sandstein und bekrönt von einem schmiedeeisernen, handvergoldeten Kreuz, dem Sinnbild des Glaubens an Rettung und Zukunft.

Die Statio stellt sich als die geglückte Verbindung einer sakralen Raumwirklichkeit dar. Sie birgt eine große Anzahl Bilder religiöser Tafel¬malerei aus den verschiedenen Epochen mittelalterlicher Malerei und wertvollen Ikonen aus der Spiritualität des östlichen Christentums. Dazu kommen ein feinsinnig gestalteter Altar des 18. Jahrhunderts mit Intarsientechnik aus Holz und eine Anzahl hochwertiger liturgischer Geräte. Alle diese Arbeiten wurden von Edmund Meiser und seiner Frau Ursula in vielen Jahren zusammengetragen.

Die Statio hat sakralen Charakter. Sie ist mit einem modernen Alter, einer Stele mit vergoldetem Tabernakel und einem Kreuz mit Standleuchtern aus Silber nach einem Entwurf von Prof. Hermann Jünger, München, ausgestattet. So wird Gottesdienst von ästhetischer und religiöser Dichte möglich. Bild, Wort und Sakrament werden zur Einheit.

Internetseite:http://statio-dominus-mundi.de


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