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Pfarrkirche St. Stephan

Schon von weitem ist sie sichtbar. Die katholische Pfarrkirche St. Stephan im Herzen von Illingen. Das ist kein Wunder, denn der für diese Region unübliche Zwiebelturm hat die beachtliche Höhe von 47 Metern.

893 wird die Kirche zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Zwei römische Reliefs lassen jedoch vermuten, dass der Ursprung der Kirche weiter zurück liegt. Die heutige Form des Gebäudes besteht seit 1791.

Das Besondere an dieser einschiffigen Barockhalle ist die Verschmelzung verschiedener Epochen. Das älteste Kunstwerk ist ein altrömischer Grabstein an der Südostecke des Turms. Außerdem gibt es barocke Beichtstühle, gotische Spitzbogenfenster an der Süd- und Ostwand, einen Taufstein aus dem 19. Jahrhundert und zeitgenössisch gestaltete Glasfenster von Gyorgy Lehoczky. Auch die Ritter von Kerpen sind vertreten. In Form des Grabsteins von Heinrich von Kerpen (Epitaph), der aus dem Vorgängerbau übernommen wurde. Besonders beeindruckend sind der Hochaltar und die Empore mit der Orgelbühne.

Ihren Namen hat die Pfarrkirche ihrem Schutzpatron zu verdanken, dem ersten Glaubenszeugen, dem Heiligen Stephanus.

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