LIK.NORD

Ein einzigartiges Naturschutzgroßprojekt

Bergbau- und Eisenindustrie haben die Region zwischen Neunkirchen und Illingen über viele Jahrzehnte hinweg geprägt. Sie waren nicht nur größter Arbeitgeber, sie haben mit ihrem Wirken auch die Landschaft völlig verändert. Nach ihrem Rückzug hinterließen sie sowohl in den Köpfen der Menschen als auch in der Natur ein Vakuum. Das Vakuum der Landschaft hat die Natur längst gefüllt. Sie schuf in einem natürlichen Prozess eine Industrienatur von ökologisch und ästhetisch hoher Qualität. Diese Besonderheit, die es zu wahren und zu entwickeln gilt, ist jedoch noch nicht im Bewusstsein der Menschen angekommen. Das Naturschutzgroßprojekt „Landschaft der Inustriekultur Nord“ (LIK.Nord), Gewinner des Bundeswettbewerbs IDEE.NATUR, setzt dieses Potential in Wert und eröffnet damit für die Region neue Perspektiven.
Internetseite von LIK.Nord


Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben sind die Gemeinden oder die nach Landesrecht zuständigen Behörden gemäß § 47e Abs. 1 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) zur Aufstellung eines Lärmaktionsplanes in der 2. Stufe verpflichtet.

Innerhalb des Gemeindegebietes der Gemeinde Illingen sind dabei folgende Hauptverkehrsstraßen betroffen:

  • A1
  • A8
  • L112
  • L141
     

Ausführliche Informationen zum Thema „Umgebungslärm" erhalten Sie auch beim zuständigen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz unter der Internetadresse: http://www.saarland.de

Lärmaktionsplan als PDF


Ökologisch und ökonomisch vernünftig handeln

Die Gemeinde Illingen besitzt seit Juli 2003 für ihre Verwaltung und den Baubetriebshof als zweite Gemeinde im Saarland ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach der EG-Ökoaudit-Verordnung EMAS und bekennt sich damit zu ökologisch und ökonomisch vernünftigem Handeln. Das spart an vielen Stellen bares Geld, entlastet die Umwelt und trägt zur Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Bevölkerung bei. Ein solches Zertifikat bekommt man nicht geschenkt. Wir müssen dafür viel nachweisen. Und das ist gut so. Wir bekennen uns damit auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zur Verbindung von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Beides schließt sich nicht aus, sondern gehört zusammen.

Die letzte Zertifizierung haben wir 2018 erfolgreich durchlaufen. Nach sechzehn Jahren EMAS haben wir viel erreicht und die Luft nach oben wird zunehmend dünner. Gleichzeitig lassen mehreren Novellierungen der EMAS-Verordnung den Dokumentationsaufwand immer höher werden, und so haben wir uns nun im Sinne der Entbürokratisierung für einen etwas anderen Weg entschieden.

Seit 2019 führen wir unser Umweltmanagementsystem (UMS) als internes, mehr praxisorientiertes UMS weiter und stellen uns einer jährlichen unabhängigen Überprüfung. Unsere Verbräuche an Energie und Materialien dokumentieren wir weiterhin in der gewohnten und für uns praktikablen Form. Neben der Verbesserung von Umweltauswirkungen legen wir unseren Schwerpunkt vermehrt auf gesetzesrelevante und haftungsrechtliche Aspekte. Unsere Umweltleistungen veröffentlichen wir nicht mehr in Form einer Umwelterklärung, sondern als Umweltbericht. Er berücksichtigt nicht nur Baubetriebshof und Verwaltung in detaillierter Form, sondern gibt einen Überblick über alle Gebäude der Gemeinde Illingen mit ihren Verbräuchen, Prüfpflichten und sicherheitsrelevanten Faktoren. Wir beziehen auch wesentliche Aspekte unseres Abwasserzweckverbands Illtal (AVI) und des Freizeit-, Hallen- und Bäderbetriebs (FHB) mit ein. Letzterer besitzt seit 2012 eine eigenständige EMAS-Zertifizierung und hält diese bis auf weiteres aufrecht.

So wollen wir für die Bürgerinnen und Bürger transparent bleiben, das bisher Erreichte sichern und im Rahmen unserer Möglichkeiten den Umweltschutz weiter verbessern.


Umwelterklärung zum herunterladen


Umwelterklärungen anderer Betriebe