Damit letzte Wünsche erfüllt werden können


Königs Hilfe für den Wünschewagen: Es ist ein schwieriges Thema: Wie gehen wir mit sterbende Menschen und ihren letzten Wünschen um? Das ehrenamtlich getragene und ausschließlich aus Spenden finanzierte ASB-Projekt „Wünschewagen“ erfüllt Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch und fährt sie gemeinsam mit ihren Familien und Freunden noch einmal an ihren Lieblingsort. Seit Februar 2018 rollt der Wünschewagen auch im Saarland.

Es geht darum Wünsche für sterbenskranke Menschen kostenfrei zu erfüllen.


Gerade schwerstkranke Menschen sind häufig nicht mehr in der Lage, sich auf den Weg zu machen, um Versäumtes nachzuholen, noch einmal wichtige Menschen wiederzusehen und das Leben in Ruhe hinter sich zu lassen.


Der Wünschewagen erfüllt letzte Lebenswünsche schwerstkranker Menschen jeden Alters – mit viel Herzblut, ehrenamtlichem Engagement und für Fahrgäste und deren Angehörige kostenlos. Das überregionale Projekt wurde mit der langjährigen Expertise und auf Initiative des Arbeiter-Samariter-Bundes Regionalverband Ruhr e. V. ins Leben gerufen.


Als der ASB-Landesvorsitzende Guido Jost das Projekt zum ersten Mal vorstellte, sagte Bürgermeister Armin König Unterstützung zu.


Nachdem die Wustocker bei ihrer Spendenübergabe bereits  einen Scheck über 4500 Euro überreicht hatten, stockte Dr. Armin König diesen Betrag jetzt um 500 Euro auf.

„Es ist ein großartiges soziales Projekt“, sagte er. „Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Selbstbestimmung und Würde bis zum Lebensende. Und es hilft, das Tabuthema Sterben und Tod mit der nötigen Sensibilität in die Öffentlichkeit zu bringen.“

Guido Jost bedankte sich und hob das große Engagment der Ehrenamtlichen im ASB hervor.

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