Lagezentrum im Illinger Rathaus bei der Flächenübung erfolgreich




Ein regnerischer Novembertag, doch plötzlich zieht ein Sturmtief über den Landkreis Neunkirchen. Bei der integrierten Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg gehen innerhalb von Minuten mehrere Notrufe mit Meldungen von überschwemmten Straßen, umgestürzte Bäumen und vollgelaufene Keller ein. So ein Szenario spielte sich am Samstagmittag ab 13.00 Uhr bei der Übung zur Unwetter-Flächenlage im Landkreis Neunkirchen ab.

Wenn ein solches Unwetter übers Land zieht, dann kann die Leitstelle des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) nicht alle Einsätze selbst koordinieren und disponieren. Deswegen werden auf Landkreisebene ein Kreislagezentrum und in den Städten und Gemeinden ein Kommunale Lagezentren eingerichtet. Die Kommunen organisieren ihre Einheiten aus Ortspolizei, Feuerwehr und Gemeindebauhof selbständig.
Genau diese Arbeit wurde heute bei einer dreistündigen landkreisweiten Flächenübung unter Federführung des Kreislagezentrums im Landratsamt Ottweiler und der Integrierten Leitstelle des Saarlandes (ILS) geübt.
Das neu eingerichtete Lagezentrum im Illinger Rathaus hatte 47 Einsatzaufträge verteilt auf das gesamte Gemeindegebiet abzuwickeln. Dabei wurde auch ein priorisierter Übungseinsatz als Dachstuhlbrand gemeldet, um auch das schnelle Reagieren auf besondere Einsatzlagen zu üben. Das 12-köpfige Team um Wehrführer Sascha Cattarius und Thomas Keller von der Gemeindeverwaltung hat eine super Arbeit geleistet. Bürgermeister Armin König ist sehr zufrieden über den reibungslaufen Ablauf im Lagezentrum. „Ich bin als Bürgermeister und Chef der Wehr froh, dass wir als Gemeinde Illingen sehr gut aufgestellt sind und dadurch die Illinger Bürgerinnen und Bürger bei einer Unwetterlage schnell zur Seite stehen und Hilfe leisten können. Das Lagezentrum im Rathaus ist zusammen mit dem Einsatzleitwagen (ELW) ein wichtiges Führungsorgan auf unserer kommunalen Ebene.“ so der Bürgermeister.

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