Bestseller-Autorin Barbetta kommt nach Illingen


Sie ist eine der großen Autorinnen unserer Zeit: María Cecilia Barbetta. Die Argentinierin, die brillant deutsch spricht und schreibt, war eine der Hauptanwärterinnen auf den Deutschen Buchpreis und stand auf der Shortlist. Sie ist im nächsten Jahr die top-Autorin beim saarländischen Lesefestival erLesen, an dem die Gemeinde Illingen zum ersten Mal teilnimmt.

Illingen hat eine lange Lesetradition.

Deshalb ist die Teilnahme am Festival nur folgerichtig, zumal Bürgermeister Armin König Literaturwissenschaft studiert hat und ein eifriger Leser und Kritiker ist.

Dr. Armin König hatte jetzt die Gelegenheit, María Cecilia Barbetta bei der Buchmesse in Frankfurt zu treffen, wo sie ihren neuen Roman  „Nacht-euchten“ vorstellte. Interviewt wurde sie von ZEIT-Literaturchef Jens Jessen. Anschließend blieb noch Zeit für ein Gespräch über erLesen und die Chance, Menschen für Bücher zu begeistern.

María Cecilia Barbetta wurde 1972 in Buenos Aires, Argentinien, geboren, wo sie Deutsch als Fremdsprache studierte. Mit einem DAAD-Stipendium kam sie 1996 nach Berlin und blieb.

María Cecilia Barbetta erzählt von Liebe, Sehnsucht und enttäuschten Hoffnungen, von Krokodilstränen und echter Verzweiflung. Sie spielt mit den großen lateinamerikani-schen Traditionen phantastischen Erzählens.

In ihrem neuen Roman "Nachtleuchten" schickt sie eine Wandermadonna von Haus zu Haus.

Im Roman "Nachtleuchten" geht es auch um den Aufbruch in der katholischen Kirche, um das Aufkommen der Befreiungstheologie in Argentinien. Die junge Nonne Maria steht für den Aufbruch, sie fährt auf ihrer roten Vespa in die Armenviertel der Stadt oder kämpft dafür, dass Priester heiraten dürfen. Zugleich zerreißen Mitte der siebziger Jahre politische Spannungen Argentinien.

Man kann Barbetta wunderbar zuhören, sie erzählt charismatisch-charmant und begeistert ihr Publikum mit ihrer bildhaften Sprache.

Im April 2019 dürfen Sie sie erleben.

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