Illingen investiert in die vorschulische Erziehung


Übergabe der neuen Regelgruppe in der Ev. KiTa Uchtelfangen

„Mit Inbetriebnahme einer neuen Gruppe in der Evangelischen Kindertagesstätte wird das Angebot an Regelplätzen in der Gemeinde Illingen um 25 Plätze aufgestockt. Im Rahmen der Bedarfserfüllung werden nun 414 Plätze vorgehalten, ein weiterer Ausbau steht mit einem umfangreichen Ausbau- und Sanierungsprojekt im Bereich der Katholischen Kindertagesstätte Uchtelfangen im kommenden Jahr bevor. Dort sollen zusätzliche Krippenplätze und weitere 25 Plätze im Regelbereich eingerichtet werden, einhergehend mit einer qualitativen Verbesserung des Angebotes.“

Bürgermeister Dr. Armin König war sichtlich stolz, diese gute Nachrichten bei der offiziellen Eröffnung der neuen Regelgruppe in Uchtelfangen verkünden zu können. Die Kinder freuten sich ebenso und begrüßten gemeinsam mit der Leiterin Bettina Blond mit Liedvorträgen die Gäste zur Eröffnungsfeier. Froh war der Verwaltungschef auch, dass die Erweiterung des Betreuungsangebotes an der Evangelischen Kindertagesstätte Uchtelfangen zügig und unkompliziert verlief, nachdem die Kirchengemeinde mit ihrem Raumangebot im Gemeindehaus in die Bresche gesprungen war. Die Hintergründe erläuterte Hausherr und Pfarrer Reinhold Wawra, die Idee sei im August vergangenen Jahres geboren und dank der guten Kooperation mit der Gemeinde sehr schnell umgesetzt worden. Das Presbyterium gab grünes Licht, der Ausschuss für Jugend, Soziales, Kultur, Gesundheit ebenso und auch im Landesjugendamt, im Ministerium für Bildung und Kultur und beim Kreisjugendamt gab es nur Befürworter - schon am 14. Dezember 2017 konnte der Zuschussantrag nach dem Ü3 – Sofortprogramm des Landes gestellt werden. Die baufachliche Prüfung oblag im Ministerium Günter Leyhe, beim Kreisjugendamt war Martin Sieren für die Förderung zuständig. Nach Genehmigung des Ministeriums wurde im März mit dem Umbau begonnen, bei der Umsetzung kamen überwiegend ortsansässige Firmen zum Zuge.

Das ebenerdig und barrierefrei erreichbare Untergeschoss des Gemeindehauses wurde völlig neu gestaltet und nach heutigen qualitativen Ansprüchen eingerichtet. Ein Gruppenraum, ein Förderraum, Ruheraum und kindgerechte sanitäre Einrichtungen sorgen dafür, dass sich die Drei- bis Sechsjährigen in der neuen Gruppe wohlfühlen. Durch die Einbindung in die Kindertagesstätte können sowohl die vorhandenen logistischen Einrichtungen als auch das Außenspielgelände genutzt werden, so dass die gesamte Maßnahme mit etwa 125.000,00 € sehr kostengünstig für alle Beteiligten verwirklicht werden konnte. Wohl die günstigsten Kindergartenplätze im ganzen Land, so Pfarrer Wawra.

Die Maßnahme wurde unter der Projekt- und Bauträgerschaft der Gemeinde in knapp vier Monaten umgesetzt. Die Projektverantwortung und zuschussrechtliche Bearbeitung lag im Hauptamt bei Elmar Meiser, der die „unbürokratische Bürokratie“ herausstellte, für die Bauausführung und –überwachung zeichnete Gordon Dirnberger vom techn. Bauamt der Gemeinde verantwortlich. Von den zuwendungsfähigen Kosten trägt die Gemeinde als Antragstellerin 40 %, Land und Kreis übernehmen jeweils 30 %. Auch die Kirchengemeinde wird einen Betrag zuschießen.

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