Geplante Feuerwehr-Standorte sind als Bauflächen geeignet


Feuerwehr-Altbau im Ortsteil Hüttigweiler


Feuerwehr-Altbau im Ortsteil Illingen

Die beiden geplanten Feuerwehr-Standorte Am Gebelsberg für den Löschbezirk Illingen und neben der evangelischen Kirche in Hirzweiler für den Löschbezirk Ost sind als Bauflächen geeignet. Sie können für diesen Zweck genutzt werden. Das haben sowohl Feuerwehrplaner als auch die Führungsspitzen der Freiwilligen Feuerwehr in der letzten Woche nach einem Treffen im Illinger Rathaus festgestellt.
Außerdem fand am Montag letzter Woche ein Gespräch mit Pfarrern und Vertretern des Presbyteriums der evangelischen Kirchengemeinde Ottweiler und der Rheinischen Landeskirche statt. Dabei wurden die Grundstücksverhältnisse und die Konzeption einer möglichen Gesamtlösung mit Teilabschnitten umfassend und positiv besprochen.

Unbefriedigend verlief dagegen ein Termin mit dem Landesverwaltungsamt. Der vorgesehene Bau über das Gaswerk Illingen wird nur dann genehmigt, wenn die Gemeinde Illingen komplett für den Kredit des nach Zuschussgewährung verbleibenden Betrags im Rahmen ihrer Haushaltsgenehmigung garantieren kann. Das LaVa sieht eine Mietlösung als kreditähnliches Rechtsgeschäft.
Im Gemeinderat wurde gestern Plan B vorgestellt: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“, erklärte Bürgermeister Armin König dazu. Eigenmittel sollen über Bauland-Verkäufe über die bisher vorgesehenen Planungen hinaus bereitgestellt werden. Der Regiebetrieb Feuerwehr oder die Gemeinde selbst könnten den Bau übernehmen. Die Kreditfrage soll juristisch geprüft werden, wie Ortsvorsteher Ralf Fischer (SPD) erklärte, da es sich um eine Pflichtaufgabe der Gemeinde und unabweisbare Ausgaben handelt. Das sehen auch Bürgermeister und Verwaltung sowie die CDU so. Das gilt für beide Häuser. Alfons Vogtel (CDU-Fraktionssprecher) trug mit seinem Hinweis auf die vermögensrechtlichen Auswirkungen maßgeblich dazu bei, die Lösung in Eigenregie wieder in den Fokus zu rücken.

Unterstützung kam von vom Merchweiler Bürgermeister Patrick Weydmann, der auch Verbandschef des Zweckverbands Gaswerk ist. Er erläuterte den Verlauf des Gesprächs beim Landesverwaltungsamt und des Engagement des Illinger Bürgermeisters sowie die vielfältigen Aktivitäten des Gaswerks sowohl unter Josef Meiser als auch unter Thomas Lermen.

Bereits in der Woche nach dem Weißen Sonntag wird eine kleine Arbeitsgruppe des Gemeinderats und der Verwaltung die Möglichkeiten der Eigenfinanzierung intensiv beraten, um den Bau der Feuerwehrgerätehäuser zügig auf den Weg zu bringen.

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