Grubenwasser-Pläne stoppen


Die RAG hat ein Planfeststellungsverfahren mit Umwelverträglichkeitsprüfung beantragt und einen Abschlussbetriebsplan eingereicht. Die so genannte Grubenflutung hätte auf unsere Region erhebliche Auswirkungen. Die Flutung wird Hebungen und Senkungen sowie tektonische (erdbebenähnliche) Störungen bringen. Sie wühlt Giftmüll auf, der tief unter der Erde nicht sachgerecht im Alten Mann wie in einer Rumpelkammer tonnenweise liegt, schwemmt Mineralien aus, tränkt die trübe Brühe mit Salz und erhöht das Methan- und Radon-Risiko. Dabei ist das vertragswidrig. Die RAG hat mit NRW und dem Saarland einen Erblastenvertrag geschlossen, in dem festgelegt ist, dass Grubenwasser als „Ewigkeitslast“ dauerhaft von der RAG-Stiftung zu pumpen ist. Dafür bekommt die RAG-Stiftung 7 Milliarden (also 7000 Millionen Euro) von Steuerzahler.

Wenn Sie die ganze Wahrheit wissen wollen, kommen Sie doch bitte am Mittwoch, 13.12.2017, 18 Uhr, in die Illipse. Dort werden wir eine Saarländische Volksinitiative starten. Es ist eine Art der Volksdemokratie. Die Hürden sind aber nicht so hoch wie beim Volksbegehren und beim Volksentscheid. Über die Volksinitiative muss der Landtag debattieren, wenn wir saarlandweit 5.000 Unterschriften sammeln. Das ist zu schaffen. Sie können viele Informationen auch auf Facebook finden, wo wir umfassend informieren.

Volksinitiative „Wasser ist Leben – Saar-Heimat schützen – Grubenflutung verhindern.

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