Neues Zuschussprojekt Lehnschule


Am Tag der Städtebauförderung am 13. Mai überreichte Minister Bouillon einen überraschenden Zuschuss. (weiterlesen) Im Rahmen des neuen Städtebauförderprogramms „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ hat Illingen einen Zuschlag über 420 T € mit 90%-Förderung erhalten. Ziel ist, den Standort "Lehnschule" im südlichen Teil des Zentrums von Illingen zur Anlaufstation für vielfältigste Bedarfe zu machen und gleichzeitig mit dem Zentrum der Gemeinde zu verbinden.

Die räumlichen und formalen Bedingungen dafür sind günstig: Auf einer bereits bestehenden Achse, dem Fußweg zur Ortsmitte, liegen mehrere für die Gemeinde wichtige soziale und Bildungseinrichtungen: Den Kopf und zugleich das südliche Ende des Weges bildet die Schule auf der Lehn. Eine Station auf dem Weg ist das JUZ Illingen (das in einer ebenfalls groß angelegten Beteiligungskampagne eingerichtet worden ist und noch immer von der Jugend Illingens selbst verwaltet wird). Eine zweite Station ist das Gebäude des Arbeiter-Samariter-Bundes (der den Zuschlag für die "engagierte Stadt" erhalten hat).

Der Schwerpunkt liegt auf der Kommunikation. Die Bürgerinnen und Bürger von Illingen haben darin einige Übung. Sie haben seit dem in 2006 begonnenen Prozess "Illingen 2030" und zuletzt in der "vor-ort-ideenwerkstatt" 2013 mit Konkretisierung in 2014 intensiv zusammengearbeitet und die Erfahrung gemacht, dass ihre Ideen in die Umsetzung einfließen. Der jetzt anstehende Prozess ist die natürliche Fortsetzung der Mitwirkung und wird die bestmöglichen Lösungen bei Einhaltung der Kosten finden.

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