Illingen ist „Familienfreundliche Kommune“


„Ich freue mich sehr, dass ich im Namen der Landesregierung zehn Kommunen mit dem Landessiegel „Familienfreundliche Kommune“ auszeichnen darf. Das Landessiegel erhalten Kommunen, die sich zum Wohle aller Generationen in den verschiedensten kommunalen Handlungsfeldern engagieren und so für eine familienfreundlichere Gestaltung des Lebensumfeldes in den Städten und Gemeinden des Saarlandes einstehen. Ein besonderes Augenmerk bei der Vergabe des Landessiegels hat unser Fachgremium auf die Förderung der Eigenverantwortlichkeit beziehungsweise Eigenständigkeit der Familien und das Subsidiaritätsprinzip gelegt“, betonte Familienministerin Monika Bachmann anlässlich der Verleihung des Landessiegels.

„Für das besondere Engagement zur Förderung der Familienfreundlichkeit und zur Gestaltung Ihrer Kommune durch vielfältige familien-, kinder- und seniorenfreundliche Maßnahmen freue ich mich sehr, den Städten und Gemeinden diese Auszeichnung zu verleihen“, so Monika Bachmann weiter. Ausgezeichnet wurden folgende Kommunen: Beckingen, Eppelborn, Illingen, Kirkel, Nonnweiler, Ottweiler, Püttlingen, Saarlouis, St. Ingbert, Tholey. Monika Bachmann, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie hat im vergangenen Jahr die Neuausrichtung der Familienpolitik „Familienfreundliches Saarland 4.0“ angekündigt. Vieles hat sich seitdem getan: Im Familienministerium wurde die Service- und Kompetenzstelle Familie eingerichtet, die aus einer Hand Informationen für Familien bereithält, Kontakte und Ansprechpartner zu familienunterstützenden Maßnahmen vermittelt und Beschwerden und Hilfeersuche von Familien entgegennimmt. Die Ausschreibung zur Verleihung des Landessiegels „Familienfreundliche Kommune“, welches Kommunen für besondere, familienorientierte Maßnahmen erhalten, wurde gestartet.

 

Hintergrund:

Mit dem Siegel „Familienfreundliche Kommune“ will das Saarland diejenigen Städte und Gemeinden auszeichnen, die sich zum Wohle aller Generationen in den verschiedensten kommunalen Handlungsfeldern engagieren und so für eine familienfreundlichere Gestaltung des Lebensumfeldes in den Städten und Gemeinden einstehen. Die Verleihung der Siegel und die Veröffentlichung von Best-Practice-Modellen sollen darüber hinaus für Familienfreundlichkeit vor Ort und in allen Lebenslagen werben. Für eine Auszeichnung mit dem Siegel kommen deshalb ausschließlich Gemeinden in Betracht, deren eingereichte Konzepte und Maßnahmen in ihrer Gesamtheit familien-, kinder- und seniorenfreundlich gestaltet sind. Ein Augenmerk wird hier besonders auf die Förderung der Eigenverantwortlichkeit bzw. Eigenständigkeit der Familien und das Subsidiaritätsprinzip gelegt. Sofern die Kommune mindestens drei der im Merkblatt dargestellten Fragestellungen durch besondere Maßnahmen oder Konzepte verfolgt, kann das Siegel durch ein hierfür eingerichtetes Fachgremium erteilt werden. Neben dem ausschreibenden Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie sind sowohl das Ministerium für Inneres und Sport als auch der Städte- und Gemeindetag sowie eine Vertreterin der Lokalen Bündnisse für Familien im Fachgremium vertreten.

 

 

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